Michels Vitaltour in Stromberg
notiert von Hotti

14. Juni 2015


Nach unserer letzten Wanderung im Hunsrück führte uns auch die Wanderung am 14. Juni 2015 in den Hunsrück.

Doch diesmal war es nicht ganz so weit, denn der Ausgangspunkt unserer Wanderung war in Stromberg unterhalb des Golfhotels am Wanderparkplatz Michels Vitalparcour.

Bevor es losging hatten wir zunächst in Wiesbaden eine kuschelige Fahrgemeinschaft gebildet und uns mit insgesamt 5 Personen in ein Auto gekuschelt. Die Alternative wäre gewesen mit zwei Autos zu fahren.

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Ein letzter Blick zurück

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Gruppenfoto

In Stromberg wurden wir vom sechsten Mitwanderer bereits erwartet. Und Glück hatten wir noch dazu, denn es hatte gerade noch für einen Parkplatz gelangt.

Nach kurzer Vorbereitung der Technik, schließlich wollten wir ja am Ende wissen wie lang die Tour war, konnte es los gehen.

Bereits nach wenigen Schritten dann schon die erste Unterbrechung, denn ein Baum lag quer. Dieser war jedoch rasch überstiegen und schon konnte es weitergehen mit unserer Wanderung über einen Premiumwanderweg erster Klasse.

Eigentlich sollten wir über eine hölzerne Brücke den Schindelbach überqueren, was wir dann aber doch nicht machten, warum eigentlich nicht? Zumindest sahen wir die Brücke.

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Ja wo laufen sie denn nun lang

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Jetzt sind sie ja schon ganz da vorne

Nun führte unser Weg ein kleines Stück durch die Feriensiedlung Stromberg Schindeldorf. Hier lässt es sich aushalten.

Immer schön durch den Wald wanderten wir nun nach Schöneberg. Ab hier wurde es nun heller, denn wir mussten den Wald verlassen und näherten uns jetzt dem angekündigten offenen Teil dieser Wanderung. Gut, dass immer wieder mal ein leichter Luftzug durch die Landschaft fegte, sonst hätten wir es nicht mehr ausgehalten. So aber war es fein.

Entlang des Steyerbachs und vorbei an Eckenroth erreichten wir Schweppenhausen. Wobei wir eigentlich in jedem Ort dachten dass es Schweppenhausen wäre.

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Hübsch und wir auch ins innere einen Blick werfen

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kurzes Krisengespräch?

Da hinter Schweppenhausen der letzte Abschnitt dieser Tour begann, begann für uns nun auch das eigentlich schlimmste Stück dieser Wanderung, denn unser Wanderleiter hatte bereits zu Beginn der Tour angekündigt, dass zum Ende hin noch einmal ein richtig heftiger Anstieg anstand. Und so war es dann auch.

Dieser Anstieg hatte es tatsächlich in sich gehabt. Deshalb waren wir am Ende desselben auch arg dankbar für die bereitstehende Bank, auf der wir alle Platz nehmen konnten.

Die nachfolgende Wandergruppe fand das nicht so toll, hatten sie doch sicherlich auf das Sitzmöbel gehofft. Aber eigentlich waren es dafür auch zu viele.

Und dann passierte es! Einmal kurz nicht Obacht gegeben und schon waren wir falsch abgebogen. Allerdings hatten wir dies nicht bemerkt, denn wenig später waren wir wieder auf dem beschilderten Weg. Dadurch war es uns gelungen, die Wanderung um zwei Kilometer zu verkürzen. Erspart wurde uns dadurch noch ein weiterer Anstieg, Und wahrscheinlich hatten wir damit die andere Gruppe wieder überholt.

So waren wir nun doch schneller als erwartet wieder am Auto zurück und waren damit unserer Abschlusseinkehr ein gutes Stück näher.

Inzwischen war der Parkplatz richtig voll geworden. Viele waren mit ihren Fahrrädern da. Gut, dass wir nicht alle auf unserer Wanderstrecke gehabt hatten, das wäre arg ärgerlich gewesen.

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Traumhaftes Plätzchen für eine Rast

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Blick in die Ferne

Nachdem die meisten einen Schuhtausch vorgenommen hatten ging unsere Reise nun nach Gensingen, wo ein Tisch zur Abschlusseinkehr reserviert war.

Dort angekommen standen wir nun vor der Alternative. Entweder an unserem reservierten Tisch im inneren Platz nehmen oder draußen.

Es gab noch einen Schattenplatz, so dass wir uns für draußen entscheiden konnten. Rasch wurde unsere Getränkebestellung entgegen genommen. Auch die Essensbestellung durften wir kurz darauf abgeben.

Zügig bekamen wir das bestellte serviert. Gut war es noch dazu, so dass diese Einkehr einen hervorragenden Abschluss unseres Wandertages darstellte und wir genussvoll den Tag ausklingen lassen konnten.

Gegen sechs war es schließlich an der Zeit, sich auf den Heimweg zu machen. Dummerweise meinte Tomtom uns noch zu einer kleinen Rundfahrt einladen zu müssen und führte uns erst einmal in eine Sackgasse. Nachdem wir die Anweisungen ignorierten schafften wir es schließlich zurück auf die Autobahn. Rasch erreichten wir nun Wiesbaden, wo wir uns verabschiedeten und jeder seines Weges fuhr.

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Idylisches Tal

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Endlich ist auch der Fotograf mal vorne

Fazit dieser Tour: Stimmige Wanderung mit tollem Abschluss! Diesmal war es eine echte Genusswanderung, denn wir hatten ausreichend Zeit um die Landschaft zu genießen.

Wanderleitung: Arne

Bericht und Bilder: Hotti