Neujahrspaziergang über 7 Brücken
notiert von Hotti

1. Januar 2014


Kein Neujahrstag ohne den traditionellen Neujahrspaziergang der Streetmillboys.

Der gleiche Weg wie beim letzten Mal, fast die gleichen Teilnehmer wie beim letzten Mal, fast das gleiche Wetter wie beim letzten Mal, der gleiche Tisch bei der Zwischeneinkehr wie beim letzten Mal und doch war was anders, wie beim letzten Mal. Denn beim letzten Mal war die Kuchenauswahl größer als 2014. So kam eine ganz leichte Missstimmung auf, als es keinen Apfelkuchen mehr gab. Und das alles nur, weil die Frau Bedienung nicht rasch genug war und irgendwelchen anderen Gäste im Lokal den Zuschlag bekamen.

Trotzdem - wie immer war es eine schöne Tour, die nie langweilig wird, auch wenn alles gleich ist. Sogar die Frage, ob es denn tatsächlich sieben Brücken sind, stellt sich in jedem Jahr aufs neue.

Los gegangen war es wie in jedem Jahr gegen 15 Uhr. Doch Stopp, da war noch was anders als sonst!

Der Parkplatz an der Kasteler Reduit ist seit einigen Jahren zweigeteilt. Die eine Seite gehört zum Bahngelände. Dort ist eine Parkgebühr zu entrichten, die andere Seite des Parkplatzes gehört der Stadt, dort ist es Gratis.

Interessanterweise wurde dort auch an Neujahr kontrolliert, was darauf schließen lässt, dass dies reine Geschäftemacherei ist, denn an Sonn- und Feiertagen eine Parkgebühr zu verlangen halte ich schon für relativ dreist, und dass dann auch noch kontrolliert wird, da fehlen einen schon die Worte.

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Doch bei uns konnte der Kontrolleur nicht kassieren, denn alle, die dort auf dem Parkplatz standen, parkten rasch um auf den öffentlichen Teil.

Mit minimaler Verspätung ging es los. Zunächst zum Rhein um einen Blick auf die gegenüberliegende Rheingoldhalle zu werfen. Weiter über den kleinen Steg (Brücke 1) auf die Insel Maaraue, wo diesmal wegen des schönen milden Wetters besonders viel los war.

Immer hübsch am Rhein - später am Main - spazierten wir nach Mainz - Kostheim. Eine Brücke (Brücke 2) führte uns direkt dorthin.

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Wie in jedem Jahr, so natürlich auch im Jahre 2014 platzierten wir uns am Kostheimer Weinprobierstand zum Gruppenfoto, welches als Nachweis der Teilnahme und damit auch als Beweis des guten Vorsatz, sich in diesem Jahr auf jeden Fall ganz häufig draußen aufzuhalten, dienen soll.

Nachdem das Foto digitalisiert war, setzten wir sogleich unseren Spaziergang fort und machten uns auf den Weg zur Mainbrücke (Brücke 3), die von Kostheim nach Gustavsburg führt.

Direkt nach der Brücke ging es rechts ab - hier nun erstaunlich wenig Jogger im Vergleich zum Vorjahr - hin zur Eisenbahnbrücke (Brücke 4), die uns nach Mainz brachte.

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Verflixt - wieso zog sich die Gruppe denn so auseinander, bei so einer einfachen Strecke? Also hieß es für die vorderen, nun wird erst mal gewartet bis auch die letzten angekommen sind.

In Rheinland - Pfalz oder detaillierter ausgedrückt in Mainz angekommen folgten wir dem Rhein Richtung Innenstadt. Die Drehbrücke (Brücke 5) brachte uns unserem Ziel ein wenig näher.

Am Fischtor schließlich war es an der Zeit, für kurze Zeit Abschied vom Rhein zu nehmen, denn unser Gasthaus zur Zwischeneinkehr befand sich zwar in der Nähe des Rheins, jedoch nicht direkt am Rhein.

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Zügig besetzten wir im Lokal unseren Tisch und konnten wenig später unsere Bestellung aufgeben.

Die Kuchenauswahl war sehr begrenzt und bestand aus Apfelkuchen und Karottenkuchen. Wahrscheinlich denken sich die meisten schon, was die Mehrheit auswählte. Prompt kam dann auch die Ernüchterung, es gab nur noch zwei Stücke Apfelkuchen und Karottenkuchen war nun nicht wirklich jedermanns Sache. Aber gut, Ärgern hat wenig Sinn, denn ändern tut es ja nichts.

Etwas länger als sonst dauerte unser Zwischenstopp im Jahr 2014. Sonst brachen wir gegen 17:45 Uhr auf und bekamen immer noch den Einlass zum Neujahrskonzert in der Rheingoldhalle mit.

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Heute war es reichlich nach sechs, als wir aufgebrochen waren und hinauf auf die Rheingoldterrasse eilten, damit wir zuvor Brücke 6 nutzen konnten.

Die letzte Brücke (Brücke 7) schließlich war die Theodor - Heuss - Brücke, die uns zurück nach Mainz - Kastel führte, wo kurz nach halb sieben die erste Veranstaltung der Streetmillboys im Jahr 2014 zu Ende ging.

Bleibt zu hoffen, dass wir alle in diesem Jahr gesund bleiben um unseren Hobby nachgehen zu können und das der Wettergott ein Einsehen hat und an unseren Wandertagen die Schleusen des Himmels stets geschlossen bleiben. Eigentlich schade, dass man darauf keinen Einfluss nehmen kann. Auf der anderen Seite natürlich auch gut. Nicht auszudenken, wenn da jeder mitreden könnte.

Leitung & Organisation: Hotti

Bericht und Bilder: Peter D. & Hotti