Wanderung von Hausen zur Hallgarter Zange und wieder zurück nach Hausen
notiert von Hotti

12. Oktober 2014


Diesmal sollte es eine Wanderung zur Abwechslung mal mit einem Blick auf die Hohe Wurzel geben, da der berechtigte Wunsch danach bestand. Doch diese Aussicht sollte erarbeitet werden!

Aber langsam, mal von vorne.

Der Wetterbericht hatte in der ganzen Woche versprochen, dass der Sonntag der schönere Tag des Wochenendes werden sollte, so dass es pure Berechnung war, dass just an diesem Sonntag eine Wanderung der Streetmillboys im Kalender zu finden war.

Daraufhin entschlossen sich 5 Personen an der Wanderung teilzunehmen, die sich zunächst am Wiesbadener Treffpunkt trafen.

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Nach dem inzwischen obligatorischen Warten auf einen Teilnehmer der zugesagt hatte letztendlich dann aber doch nicht erschien ohne zumindest mal kurz durchzurufen verteilten wir uns auf zwei Wagen. Zwar hätte auch einer gereicht, nach den Erfahrungen der letzten Wanderung, dass mein Auto nicht ansprang, wollte ich diesmal den sichereren Weg nehmen und lieber ein Auto mehr am Ausgangspunkt der Wanderung stehen sehen.

Im kleinen Konvoi fuhren wir zu unserem Ausgangspunkt unserer Tour, einem Wanderparkplatz auf der Landstraße zwischen Hausen vor der Höhe und Kiedrich, welcher gar nicht zu verfehlen ist, wenn man der Beschilderung Hofgut Mappen folgt.

Rasch waren die Schuhe gewechselt und die obligatorische Begrüßung des Tourenleiters besprochen konnte es auch schon losgehen.

Zunächst folgten wir dem Asphaltweg in Richtung Hofgut Mappen, was sich als eigentlich recht unspektakulärer Weg heraus stellte. Klar, bei der Vorwanderung war das auch schon so.

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Wenn man aber in netter Gesellschaft ist, dann macht auch der schlimmste Weg Spaß, und so war es auch diesmal.

Nach einer Weile oder auch ein paar Kilometer später dann die Wendung! Wir mussten links abbiegen und dann auch noch den Asphalt verlassen. Nun ging es weiter auf einem unbefestigten Weg.

So kamen wir rasch zum Gebück, wo wir uns anschauen konnten, wie dieses früher einmal ausgesehen hat.

Eigentlich war hier eine Rast eingeplant, doch hatte ich die Bänke in falscher Erinnerung. Alt und klapprig standen sie da. Wenig einladend! Also weiter zu unserem nächstem Etappenziel, der Hallgarter Zange.

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Da die Vorwanderung noch nicht allzu lange her war und ich die Strecke noch gut im Kopf hatte konnte ich bei der heutigen Wanderung der Gruppe einen matschigen Wiesenweg ersparen und einfach einen anderen Weg hinauf steigen, welcher uns schließlich auf die ursprünglich geplante Route brachte.

Nach einem wiederum längerem geraden Stück Weg erreichten wir schließlich die Hallgarter Zange. Einst der höchste Biergarten des Rheingaus, heute eine Baustelle und nächstes Jahr wahrscheinlich ein Klettergarten und wer weiß, dann vielleicht auch wieder ein Biergarten.

So konnten wir heute lediglich einen Blick auf die Baustelle werfen und dann auch schon wieder weiter ziehen.

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An einem Denkmal, etwas unterhalb der Zange, bot es sich an, Rast zu machen. Auf einem Mäucherchen fanden wir alle bequem Platz. In aller Ruhe genoss jeder seine mitgebrachte Vesper. Dieser Platz lud wirklich zum Verweilen ein, zumal die Sonne auch etwas wärmte.

So saßen wir bestimmt eine halbe Stunde dort bevor wir schließlich unsere Wanderung fortsetzten.

Wieder ein kleines Stück den gleichen Weg zurück, dann aber auf einen anderen Weg.

Auf diesem Weg hatte sich uns eine traumhafte Sicht ins Rheintal geboten. Heute war das anders, denn heute war es arg bewölkt, so dass wir nichts sahen. Schade, denn damals war es wirklich wunderschön!

Nun gut, so mussten wir dann eben unverrichteter Dinge und schlechten Blickes weiterziehen.

Aber was solls. Hauptsache draußen bewegen. Man muss ja nicht immer schauen.

An einer Schutzhütte etwas abseits des Weges machten wir noch einmal eine kleine Pause.

So langsam kam es dann auch mit der Zeit für die Abschlusseinkehr hin. Hatte ich anfangs noch Bedenken, dass wir zu früh am Ziel ankommen würden, so hatten sich diese Bedenken inzwischen erledigt.

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Gegen halb fünf hatten wir schließlich unsere beiden Autos wieder erreicht. Noch hurtig die Schuhe gewechselt und schon ging es in Richtung Wiesbaden hin zur Abschlusseinkehr.

Fazit dieser Tour: Eine schöne knapp 15 Kilometer einfach zu wandernde Tour im Rheingau, auch wenn sie teilweise nicht wirklich spektakulär und abwechslungsreich erscheint.

Wanderleitung: Hotti

Bericht und Bilder: Hotti