Wanderung Rund um Stephanshausen
notiert von Hotti

11. November 2012


Diesmal berichte ich von einer Wanderung, die gar keine war. Bericht und Bilder sind von der Vorwanderung.

Wie kam es dazu? Nachdem sich bis Freitagabend vor der Wanderung lediglich 2 Teilnehmer angemeldet hatten, wovon einer stark verschnupft war und ich so meine Bedenken hatte, dass eine längere Wanderung für ihn das richtige sei und mir der Termin wegen einiger Umgestaltungsarbeiten zu Hause auch nicht wirklich gut in die Zeitplanung passte, hatte ich die Wanderung abgesagt.

Bild 1

Bild 2

Nach meiner Absage kam dann auch direkt eine Nachricht eines begeisterten Streetmillboy- Mitwanderer zurück, mit der Mitteilung, dass er sich gerade zur Wanderung anmelden wollte, als meine Absage kam.

Wenige Minuten später klingelte das Telefon und der nächste meldete sich, um sich anzumelden. Er hatte die Absage noch nicht gelesen.

So wären wir dann doch zu fünft gewesen - und wäre mir die Absage nicht gelegen gekommen, hätte die Wanderung auch stattgefunden, selbst wenn wir zu zweit losgezogen wären. Bei einer Vorwanderung ist es ja auch nichts anderes.

Und was ist allen entgangen? Eine Wanderung abseits der großen Städte.

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Mit meinem Mann und unserem Hund sind wir die Strecke vor kurzem vorgewandert, so dass ich einen kleinen Abriss darüber aufschreiben kann, was der Gruppe entgangen ist.

An einem Wanderparkplatz nahe des Ortes Stephanshausen sind wir zu unserer Rundwanderung aufgebrochen. Zunächst ein kleines Stück in den Wald hinein, bevor es dann entlang einer Wiese in Richtung Straße geht.

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Diese haben wir überquert und sind oberhalb eines wunderschönen Taleinschnitts zum Kloster Marienthal gelaufen, wo wir kurz Verweilt haben.

Weiter ging es in Richtung Johannisberg zunächst durch den Wald später durch die Weinberge zum Schloß Vollrads. Von hier hatten wir einen traumhaften Blick auf den Rhein.

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Hier war es aufgrund der Jahreszeit an der Zeit, sich auf den Rückweg zu machen, der nun stetig lang ansteigend, aber zu keiner Zeit steil, nach oben ging. Aufgrund der Länge der Steigung dachten wir schon immer mal wieder, ob es denn gar kein Ende nimmt.

Nach ca. 17 Kilometer waren wir schließlich am Auto zurück. Hinter uns gebracht hatten wir eine wunderschöne Wanderung, die Lust darauf gemacht hat, noch einmal eine Wanderung in dieser Gegend zu machen.

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Schade, dass diesmal keine Wanderung der Streetmillboys daraus geworden ist und die Tour ausgefallen ist. Vielleicht ergibt sich ja irgendwann einmal die Gelegenheit, diese Wanderung doch noch mit der Gruppe zu machen.

Bericht und Bilder: Hotti