Das Baguette oder auch das Sommerfest der Streetmillboys
notiert von Hotti

9. Juli 2011


Am Samstag, 9. Juli 2011 stand ein Höhepunkt unseres Wanderjahres auf dem Programm. Das Sommerfest der Streetmillboys. Diesmal allerdings nicht wie in all den Jahren zuvor in einem Garten in Wiesbaden - Dotzheim, diesmal ging es nach Raunheim in einen traumhaft schönen Hof mitten in der Raunheimer Stadtmitte.

Organisiert war das Fest rasch, schließlich verfüge ich ja über jahrelange Erfahrung in Sachen Eventplanung.

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Fünf Tage vor der Veranstaltung - also am Montag - rasch die Einladung an den üblichen Streetmillboys - Verteiler versendet. Den Termin kannte wegen der Jahresplanung ja eh schon jeder, oder auch nicht? Bis Mittwoch sollten sich diejenigen melden, die Lust auf einen entspannten Samstag-Abend in netter Gesellschaft haben, und gleichzeitig sollte jeder sagen, was er mitbringt.

Die Getränke waren ja noch einfach. In gewohnter Manier sollte sich jeder das mitbringen, was er trinken wollte. Die Gastgeber stellten das Fleisch. Für den Rest sollten die Besucher sorgen.

Und da der Teufel im Detail steckt kam es, dass am Mittwoch verhältnismäßig viele Baguettes im Gegensatz verhältnismäßig Salate angekündigt waren.

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Was macht der gewiefte Organisator in so einem Fall? Richtig! Im Rahmen des Mails an die Teilnehmer bittet er alle, jawohl alle, einmal darüber nachzudenken, ob sie nicht lieber etwas anderes, wie zum Beispiel einen leckeren Salat mitbringen wollten. Und natürlich erwartet der Organisator keine Rückmeldung, jedenfalls nicht ausdrücklich.

Der aufmerksame Leser kann sich nun sicher vorstellen, was nun passiert ist. Genau! Das Blatt hatte sich gedreht. Die meisten der Baguettebringer brachten nun einen Salat. Anfangs stellte sich nun die Frage, wer denn nun überhaupt das köstliche längliche Brot mitbringen würde.

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Nun wurde sogar die Diskussion losgetreten in einen nahegelegenen Supermarkt zu eilen um die Versorgungslücke zu schließen. Doch dies wollte nicht wirklich jemand. Schließlich war zumindest ein Baguette und ein Fladenbrot aufgetaucht, war auch angemeldet.

Letztendlich hatten wir noch übrig, doch der Organisator hatte seinen Spaß mit dem Geläster der anderen.

Aber auch Salate gab es reichlich. Kartoffelsalat, Ruccolasalat, Nudelsalat, Tortellinisalat, Tomatensalat und noch einige mehr. Für Fleisch hatten die Gastgeber gesorgt.

Überhaupt hatten die Gastgeber Gustav und Harry sich wahnsinnig viel Mühe gegeben um das Fest zu einem wunderschönen Sommerfest werden zu lassen.

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Schon ohne die festliche Tafel ist dieses Anwesen ein Traum. Mit der wunderschön gedeckten Tafel wurde das Sommerfest 2011 zu einer traumhaft schönen Veranstaltung dann lud zum Wohlfühlen ein. Schade für jeden, der in diesem Jahr nicht dabei sein konnte.

Auch die Stimmung der Gäste hätte nicht besser sein können. Wer Lust hatte konnte sich in die romantische Hofecke verziehen und es sich dort bequem machen.

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Selbst ein kurzer Regenschauer konnte die gute Stimmung nicht umdrehen und die Gäste zum aufbrechen bewegen.

Aufgebrochen wurde erst nach halb elf, und auch nur aus dem Grund, dass die Bahn fuhr.

Einige halfen noch beim Abräumen, so dass die Gastgeber am nächsten Tag nicht mehr allzu viel zu schleppen hatten.

Und dann war es zu Ende, unser schönes Sommerfest.

Gastgeber: Gustav und Harry

Bericht und Bilder: Hotti