Wanderung im Saarland

16. Mai 2010


Für unsere Maiwanderung mussten wir eine etwas längere Anfahrt zum Ausgangspunkt der Wanderung auf uns nehmen, und um es gleich vorweg zu nehmen. Es hat sich in jeder Hinsicht gelohnt!

Diesmal ging es mit den Autos zum Wandern, so dass wir uns an drei Treffpunkten sammeln konnten, bevor wir Fahrgemeinschaften bildeten.

Der erste Treffpunkt war in Wiesbaden an der Kahlen Mühle. Wir waren wir insgesamt zu dritt. Der zweite Fahrer holte zwei Teilnehmer am Mainzer Hauptbahnhof ab, sodass auch von dort 3 Teilnehmer kamen und unser Wanderleiter schließlich hatte uns zum Mitfahrerparkplatz nach Klein-Winternheim bestellt, wo wir dann schließlich zu siebt waren und uns auf zwei Autos verteilen konnten.

Die Fahrt ins Saarland verlief absolut bequem und unspektakulär.

Gut, dass wir so früh dran waren, denn in Kirkel, dem Ausgangspunkt unserer Wanderung war auf der Burg Mittelalter spektakel und wären wir etwas später angereist, so hätten wir große Mühe einen Parkplatz zu finden. Auf dem Parkplatz war noch ein freier Platz frei und wie es der Zufall wollte, wurde auch direkt noch ein zweiter frei.

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Nach kurzer Einführung durch unseren Wanderleiter konnte es auch schon los gehen. Ein kleiner Anstieg und schon standen wir am Tor zum Felsenpfad. Uns erwarteten spektakuläre Felsen und schmale, wunderschöne, Pfade.

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Der Weg schlängelte sich, und irgendwie schafften wir es, ohne große Mühe, nach oben zu laufen.

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Oben angekommen lud eine herrliche Fernsicht zu einer kurzen Rast ein, während der wir ins Brot beißen durften.

Nach der Rast setzten wir unseren Weg fort, und wohl dem, der zu Beginn der Wanderung aufgepasst hatte, denn nur der merkte, dass wir irgendwann an der gleichen Stelle standen, wo wir zu Beginn der Wanderung schon einmal waren.

Ein kleines Stück liefen wir den gleichen Weg, doch dann ging es nach rechts in den Wald zu einem Brunnen.

Es folgte wieder ein wunderschöner Weg auf schmalen Pfaden. Durch das Mittelalter spektakel war an diesem Sonntag extrem viel los auf den Wegen. Der ein oder andere hatte bereits ein Wasserlass-Problem, da uns ständig Wanderer entgegen kamen.

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Gegen viertel nach eins schließlich standen wir wieder in Kirkel, und steuerten direkt auf das Flammkuchenhaus zu, wo für uns reserviert war. Eine Dreiviertelstunde waren wir zu früh, was aber kein Problem war. Zunächst wollten wir es uns draußen unter einem Pavillon gemütlich machen, jedoch einige aus der Gruppe zogen einen Platz unter fast freiem Himmel vor, also hieß es umziehen.

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Doch auch der neue Platz hielt nicht lange vor, denn nun fing es leicht an zu regnen und kalt war es auch. Damit war es - zumindest bei einigen Gruppemitgliedern - beschlossene Sache, einen Tisch im Inneren des Lokals zu belegen. Unser Wanderleiter nahm sich diesem Projekt an und konnte wenig später berichten, dass wir nun nach innen umziehen durften.

Und was soll man erzählen, nicht nur, dass es wärmer war, es war auch sehr viel gemütlicher.

Unsere Flammkuchen ließen nicht lange auf sich warten und schmeckten einfach nur lecker.

Da jede Rast ein Ende hat, war das bei unserer Pause nicht anders. Schließlich wollten wir noch auf die Burg zum Mittelalterspektakel und nach Blieskastel sollte es ja auch noch gehen!

Der Weg zur Burg war nicht weit und kaum fünf Minuten später standen wir bereits an der Kasse.

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Aufgrund diverser Kommunikationsprobleme kam es hierbei, man kann schon sagen zu reichlichen, Missverständnissen.

Unser Wanderleiter hatte für die gesamte Gruppe die Karten besorgt. Vor dem Eingang kam dann heraus, dass sich ein Teilnehmer eine Karte selbstständig und alleine gekauft hatte. Nun gut, ist ja nicht so schlimm. Gruppe halt - Karte umgetauscht gegen Bares. Kaum waren die beiden wieder zurück stand der nächste mit einer Einzelkarte da. Auch diese Karte konnte eingetauscht werden und endlich konnten wir ins Mittelalter eintauchen.

Es war arg viel los, so entschieden wir uns, ohne dies abgesprochen zu haben, das Gelände einmal zu durchqueren und direkt wieder via Hinterausgang zu verlassen. Und so benötigten wir anstelle der gedachten zwei Stunden Aufenthalt lediglich 20 Minuten, die nun aber dem Ausflug nach Blieskastel zugutekommen sollten.

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Das Saarland ist klein, somit waren wir auch schnell wieder am Auto und konnten uns auf direktem Weg nach Blieskastel machen, was ebenfalls schnell erreicht war. Ein Park + Ride Parkplatz am hiesigen Busbahnhof war rasch gefunden und unser Stadtsightseeing konnte beginnen.

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Ein romantischer Ort - vielleicht derzeit ein wenig viel eingerüstet, aber viel Charme.

Nach der Stadtbesichtigung war die Zeit recht für ein Tässchen Kaffee. Hierzu führte uns unser Wanderleiter auf den Marktplatz, wo sich ausreichend Möglichkeiten auftaten.

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Wir entschieden uns für ein Bistro mit - laut Werbetafel - schönem Biergarten. Na gut, eigentlich wurden wir mehr oder weniger überredet, unsere Einkehr dort zu machen, den der Eigentümer meinte, dass wir nicht so weit weg gehen sollten. Zwar drehten wir erst mal wieder um, doch dann entschieden wir uns doch noch dafür. Und was soll man sagen, es war die richtige Entscheidung. Für 3 Euro gab es Kaffee und Kuchen. Und der Spießbraten mit Bratkartoffel und Salat soll richtig gut gewesen sein.

Eine wirklich gelungene Einkehr mit Saarländischem Ambiente.

Gegen viertel nach sechs schließlich machten wir uns auf den Heimweg und trafen kurz nach halb acht wieder in Klein - Winternheim ein, wo sich unsere Fahrgemeinschaften wieder auflösten.

Fazit dieser Tour: Trotz der weiten Anfahrt ein rundum gelungene Tour. Wunderschöne Wege, gutes Mittagessen und schöner Ausklang!

Wanderleitung: Arne

Bericht und Bilder: Markus G. & Hotti