Wanderung Rund um Heppenheim und zur Starkenburg

8. August 2010


Der Ausgangspunkt dieser Wanderung war Heppenheim. Von Wiesbaden und Mainz aus ging unsere Anreise mit der Bahn mit einmal umsteigen nach Heppenheim, wo wir am Bahnhof von unserem Wanderleiter Gerald und einigen Wanderern, die nicht mit der Bahn zum Ausgangspunkt gekommen waren, erwartet wurden.

Nach ein paar herzlichen Worten ging es auch schon los. Unser erstes Ziel war der Marktplatz von Heppenheim, wo wir einen raschen Blick auf das Rathaus werfen konnten.

Schon ging es weiter, erst mal ein noch ein paar Schritte durch Heppenheim und schon stand der erste Anstieg an. Hoch über uns konnten wir bereits die Starckenburg sehen. Nun galt es, den beschwerlichen Pflastersteinweg, der wegen des vorausgegangenen Regens am Morgen äußerst schmierig war zu erklimmen.

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Wir schafften es im Zeitplan und hatten die Burg sogar früher als geplant erreicht. Wie wichtig die Zeitplanung war zeigte sich erst am Ende dieser Tour.

Nach einem kurzen Aufenthalt auf der Burg rief der Wanderleiter auch schon zum Aufbruch. Diesem Wunsch fügten wir uns. Pünktlich konnten wir unsere Wanderung fortsetzen.

Vorbei an der Sternwarte, wo alte Erinnerungen an eine Wanderung entlang der Bergstraße Ende der 90 er Jahre aufkamen steuerten wir zielstrebig unseren nächsten Rastplatz an. Dieser hieß Jägerrast und befand sich direkt an einer 7 Wege Kreuzung. Mitten drin ein Rastplatz, eine Schutzhütte und drum herum 7 Wanderwege die auf genau diesen Rastplatz zuliefen.

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Hier gönnten wir uns eine etwas ausgiebigere Trinkpause und konnten auch schon mal am mitgebrachten Pausenbrot knabbern. Nach etwa fünfzehn Minuten hieß es dann auch schon zusammenpacken, schließlich hatten wir noch einiges an Weg vor uns.

Nicht dass jemand denkt, dass unsere Wanderung nur aus Rast und Pause besteht, nein nein, so war es ganz und gar nicht, obwohl unser nächstes Ziel die Steigkopfhütte war, wo abweichend unserer sonst traditionellen Abschlusseinkehr diesmal eine Einkehr zum Mittagessen eingeplant war.

Dieses Angebot nahmen wir alle gerne an. Praktisch war, dass es ein Selbstbedienungsbiergarten war. Man konnte sein Essen bestellen, nach einer Weile wurde dann eine Nummer mittels einer Lautsprecherdurchsage über den Platz gerufen. Gute und schnelle Lösung.

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Für diesen Aufenthalt standen uns 45 Minuten zur Verfügung, die wir voll ausnutzten.

Jetzt ging es zum Endspurt! Über den Bergrücken Juhöhe zurück nach Heppenheim.

Dort war sogar noch Zeit den Heppenheimer Dom zu besuchen und für einen Moment in eine ungewöhnliche Stille einzutauchen. Normalerweise kenne ich Kirchen nur mit einer gewissen Lautstärke. Doch hier war es anders. Eine Wahnsinnsstille. Keiner der Besucher sagte etwas, jeder bemühte sich leise zu laufen. Ich persönlich fand diese Stimmung phantastisch!

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Pünktlich wurden wir von unserem Wanderleiter aufgefordert weiter zu wandern, denn schließlich würde der Zug nicht warten.

Vorbei am Marktplatz und einigen uns noch vom Morgen bekannten Gassen und Straßen erreichten wir den Bahnhof.

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Punktlandung! In der Ferne sahen wir die Frontlichter unseres Zuges, der uns nach Darmstadt und nach einem Umstieg nach Mainz und Wiesbaden bringen würde!

Wanderleitung: Gerald

Bericht und Bilder: Hotti