Flip Flop Tour nach Andernach

18. Juli 2010


In diesem Jahr führte unsere Flip Flop Tour zum Kaltwasser - Geysir nach Andernach.

Zunächst, was bedeutet eigentlich der Begriff Flip Flop Tour bei den Streetmillboys? Nun, das heißt nichts weiter, als das es sich bei dieser Tour um eine Sommerveranstaltung handelt, bei der es in erster Linie darum geht, gemeinsam etwas zu unternehmen. Und wer mag, dem genügen für diese Touren tatsächlich einfach nur Flip Flops. Die Wanderschuhe können zu Hause bleiben, denn gewandert wird dann nicht.

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Unser Ausflug startete für die ersten Teilnehmer am Wiesbadener Hauptbahnhof um zwanzig vor neun. Mit der S-Bahn ging die Fahrt zum nächsten Treffpunkt nach Mainz. Hier sollte der Rest auf die Gruppe treffen, was bis auf eine Ausnahme auch so war.

Ein angemeldeter Teilnehmer hatte es vorgezogen nicht zu erscheinen. Ein Telefonanruf führte zur Erklärung. Er konnte sich nicht daran erinnern, dass er sich angemeldet hatte. Er hatte, und das gleich zweimal. So hieß es dann, zweimal zusagen heißt Abmeldung. So geht es auch.

Mit der Mittelrheinbahn traten wir unsere lange Reise Richtung Andernach an. Die Zeit verging wegen der angeregten Unterhaltungen wie im Flug. Kurz nach elf erreichten wir den Koblenzer Hauptbahnhof, wo wir umsteigen wollten. Eigentlich hätten wir auch in der Bahn sitzen bleiben können, doch ein vorausfahrender Zug brachte uns glatte zwanzig Minuten früher zum Ziel. Diese Zeit konnten wir gut nutzen, hatten wir doch die Zeit zur Besichtigung des Geysir - Zentrums kürzen müssen. Die Veranstalter gaben anderthalb Stunden an, wir hatten lediglich fünfzig Minuten.

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So waren wir kurz vor halb zwölf am Andernacher Bahnhof wo die Zeit offensichtlich stehen geblieben war, denn schön ist anders, alt und schön ganz anders.

Na ja, wir wollten ja schließlich nicht den ganzen Tag am Bahnhof verbringen, also spazierten wir nach kurzer Begrüßung durch Thomas, der in Andernach aufgewachsen ist, in Richtung Rhein. Zwischendurch konnten wir bereits einiges über die Stadt erfahren.

Nach dem kurzen Spaziergang erreichten wir bereits den Rhein und damit auch das Geysir - Zentrum. Dank Vorkasse im Zug konnte Thomas die Karten schnell für uns alle besorgen und los ging die Reise in 4.000 Meter Tiefe.

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Doch halt - zunächst mussten wir uns am Aufzug anstellen, der uns in die Tiefe bringen sollte. Da dummerweise genau vor uns bereits eine größere Gruppe stand und wartete mussten wir einige Zeit auf die Abfahrt warten.

Alles warten hatte ein Ende und nach etwa zehn Minuten konnte die Reise beginnen. Schnell erreichten wir unser Ziel, die Besichtigung konnte beginnen.

Mühsam, aber unterhaltsam schafften wir uns nach oben und wir schafften es auch in weniger als der angegebenen Zeit. Allerdings, auch dies soll nicht verschwiegen werden, wer sich alles interessiert durchlesen mag, der braucht wirklich länger. Und wer noch einiges in der Ausstellung Erproben möchte, der sollte wirklich die längere Zeit einplanen.

Wie erwähnt, uns reichte die Zeit.

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Der nächste Programmpunkt, der zur Besichtigung gehörte, war eine kurze Schifffahrt zum Namedyer Werth.

Nach kurzem Fußmarsch erreichten wir den Geysir. Ein Scout erklärte der Menschenmenge, was uns in kürze erwarten würde. Die Natur ist schon arg erstaunlich, was sie zu bieten hat.

Einige Minuten später war es soweit. Der Geysir schoss in die Höhe. Bis zu 60 Meter soll die Wasserfontäne erreichen. Wirklich ein Wahnsinnig interessantes Spektakel, dass geschätzte acht Minuten andauerte.

Anschließend zog die Menschenmasse wieder zurück zum Schiff, dass uns zurück nach Andernach brachte.

Wer mehr zum Geysir in Andernach wissen mag oder diesen selbst besuchen will, dem sei die Internetseite für mehr Informationen empfohlen: http://www.geysir-andernach.de/

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Für uns war nach der Schifffahrt der Tag noch nicht zu Ende, denn jetzt durften wir noch einigen Erklärungen von Thomas lauschen, der uns zu einigen Highlights von Andernach führte und fachkundige Erklärungen dazu lieferte.

Bei einigen meldete sich Lust auf Kaffee und Kuchen, und genau diesem Wunsch kam Thomas nach und führte uns zum Marktplatz, wo die Auswahl groß war.

Unsere Wahl fiel auf ein Café am Rande des Marktplatzes, wo wir einige Tische zusammen schieben konnten und so einen wunderbaren Abschluss einleiten konnten.

Leckerer Eiskaffee, guter Kuchen, auch ein Omelette sah sehr gut aus machte das Verweilen zum Genuss.

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Gegen halb fünf war es schließlich wieder an der Zeit aufzubrechen. Auf dem Weg zum Bahnhof zeigte uns Thomas noch ein paar Andernacher Höhepunkte, bevor wir den, wirklich arg hässlichen, Bahnhof von Andernach erreichten und auf die Mittelrheinbahn warteten, die uns zurück nach Mainz bringen sollte - und dies auch machte.

In Koblenz hatten wir eine knappe halbe Stunde Aufenthalt, denn wir starteten nach der Fahrplanmäßigen Wartezeit von zwanzig Minuten mit zehn Minuten Verspätung. Oh je, ob da der Anschluss von Mainz nach Wiesbaden noch zu erreichen war?

Er war es, denn pünktlich um 19:25 Uhr erreichte die Mittelrheinbahn Mainz. Keine Spur mehr von der Verspätung in Koblenz. Somit war es kein Problem, die Anschlussbahn nach Wiesbaden zu erreichen.

Natürlich nicht, ohne sich von den Mainzern Teilnehmern noch rasch am Mainzer Hauptbahnhof zu verabschieden.

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Ich denke, wir 13 Teilnehmer hatten wieder eine wunderschöne Flip Flop Tour, und diesmal spielte sogar, im Gegensatz zum letzten Jahr, das Wetter mit. Rundherum ein gelungener Tag.

Und wo geht unsere Flip Flop Tour nächstes Jahr hin?

Organisation: Thomas, Hotti

Bilder: Markus G., Bernd S., Hotti

Bericht: Hotti