Streetmillboys Bildungsfahrt nach Speyer


25. Januar 2009


Anstelle der angekündigten Rheinsteig - Wanderung von Schlangenbad zum Kloster Eberbach stand auf Grund der unbeständigen Witterungsverhältnisse der vorgezogene Besuch des Technik - Museum in Speyer auf dem Programm.

Ursprünglich war diese Tour erst für Februar geplant, doch Frost, andauernde Kälte, Schnee und Dauerregen hätten den Boys keinen Spaß gebracht, denn eine reine Matschwanderung ist wahrlich nichts feines.

So trafen sich am Wiesbadener Hauptbahnhof am Morgen des 25. Januar 2009 sechs gutgelaunte Streetmillboys um zunächst über den Rhein nach Mainz zu reisen.

Hier trafen wir auf weitere 3 Teilnehmer, so dass wir mit 9 Personen den Regionalexpress in Richtung Speyer besteigen konnten.

Dies ging nicht ohne Probleme ab, denn pünktlich zur Abfahrt kam eine Lautsprecherdurchsage, dass der Zug heute ausnahmsweise von einem anderen Gleis abfahren würde. So mussten wir alle erst mal wieder nach oben, zum anderen Gleis huschen, wieder nach unten und ab in den Zug.

Das Ergebnis war letztendlich, dass der Zug erst mal fünf Minuten, dann zehn Minuten und in Speyer letztendlich mit sieben Minuten Verspätung an. Zwischendurch hatten wir dann auch noch drei Lokführer - alles sehr ungewöhnlich.

Endlich in Speyer angekommen warteten wir am Bahnhof einen Moment auf den Shuttle - Bus der uns zum Technik - Museum brachte, das wir gegen viertel vor zwölf erreichten.


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Schnell waren die Eintrittskarten gelöst, der Film für das IMAX - Kino ausgewählt und schon ging es ab in die Welt der Technik.

Im Museum selbst konnte jeder seiner Wege gehen.

Interessant war wirklich alles, aber besonders imposant war das Flugzeug 747, in das man hinein konnte. Sogar in den Gepäckraum konnte man hinab steigen.

Aber auch die Buran, oder das U-Boot U 9 war absolut spannend.


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Man kann an dieser Stelle gar nicht alles aufzählen, dass würde den Rahmen sprengen!

Gegen viertel vor drei trafen wir uns an der Eingangshalle wieder, um gemeinsam den 3D Film über die Alpen im IMAX Kino anzuschauen.
Man fühlte sich wirklich absolut in die Alpen hinein versetzt, wenngleich die Ankündigung eigentlich anderes erwarten ließ. Ich persönlich fand es spannend und nicht nur einmal hielt ich mich an der Sessellehne fest, da ich das Gefühl hatte, bei der Alpenbesteigung ins "Nichts" zu stürzen.


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Hiermit endete auch bereits unser Museumsbesuch. Dies war kurz vor vier. Bereits am Morgen hatten wir darüber gesprochen, eventuell doch noch eine ungeplante Abschlusseinkehr einzulegen.

Also spazierten wir die 1600 mtr. bis nach Speyer, wollten den Dom noch besichtigen, ging aber nicht, da gerade ein Gottesdienst stattfand.

Nun gut, dann eben doch eine vorgezogene Einkehr. Diese sollte in einem Brauhaus stattfinden. Eine Empfehlung von Bekannten, die meinten, dass es dort sehr gut sein solle.

Das Brauhaus war sehr gut gefüllt, sodass wir nicht gemeinsam an einem Tisch Platz fanden. Nach knappen zwanzig Minuten hatte es die Besetzung eines Tisches zumindest geschafft, Gertränke zu bestellen. Unter uns Teilnehmern kam nun bereits der erste Gedanke auf, ob wir es denn in zwei Stunden schaffen würden. Dieser Gedanke wurde bestärkt, als andere Gäste erzählten, dass sie nach zwei Stunden ihr Essen bekommen hatten.


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Dies wollten wir uns auf keinen Fall antun und sehr zur Verwunderung der Servicekräfte entschieden wir uns dass Gasthaus wieder zu verlassen und setzten unseren Spaziergang zum Bahnhof Speyer fort, wo wir bereits am Morgen ein Griechisches Restaurant erblickt hatten. Dies sollte unser Lokal für die Abschlusseinkehr werden!


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Kurz vor fünf hatten wir dieses auch erreicht. Und es zwar geschlossen! Aber nur bis um fünf. Ein paar Minuten warteten wir vor der Tür, bis eine Dame kam, die offensichtlich zum Lokal gehörte. Warum sonst hatte sie auch einen Schlüssel.


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Die gute Frau wurde nun erst einmal von uns befragt, ob es denn funktionieren könne, dass wir ziemlich rasch Essen bekommen würden. Kein Problem!

War es auch nicht, denn um zwanzig nach Fünf hatte jeder sein Essen. Um zehn nach sechs hatten wir alle bezahlt und um halb sieben standen wir am Bahnhof.

Knappe zwanzig Minuten noch bis zur Abfahrt des Zuges.

Die Bahn kam, und sie kam pünktlich! Uns traf bald der Schlag, der Wagen glich einer Sauna, so warm war es da. Der Aufguss war für Mainz Nord angesagt - leider mussten wir aber bereits in Mainz Hauptbahnhof aussteigen, so dass wir nicht in den Genuss kamen. Schade, aber wir mussten ja nach Wiesbaden.

In Mainz verabschiedeten wir uns von den Mainzer Teilnehmern. Zu sechst hatten wir nun noch eine kurze Fahrt mit der S-Bahn hinüber nach Wiesbaden, wo wir uns endgültig gegen zehn nach acht verabschiedeten.

Ein schöner Tag ging zu Ende. Im wahrsten Sinne übrigens, denn die Sonne hatte uns den ganzen Tag verwöhnt.

Bleibt abschließend zu sagen, dass sich der Besuch des Museums auf jeden Fall gelohnt hat. Und ein Technik-Freund muss man absolut nicht sein, um Spaß an diesem Museum zu finden!


Tourleitung: Hotti
Bericht: Hotti
Bilder: Dr. Thomas und Hotti