Das Sommmerfest der Streetmillboys

Samstag, 27. Juni 2009


Diesmal fand unser Sommerfest in minimaler Besetzung statt. Waren wir in den letzten Jahren noch zwischen 15 und 30 Personen, so erschienen diesmal nur 8.

Noch ist alles trocken, aber nicht mehr lange!

Zugegeben, von der Terminbekanntgabe her war es schon etwas kurzfristig. Gerade 14 Tage. Da kann es schon passieren, dass viele bereits keine Zeit mehr haben und absagen.

Doch schlechte Stimmung kam deswegen nicht auf. Im Gegenteil, dass ganze hatte wegen des Wetters sogar noch ein gutes!

Angefangen hatte alles ganz toll, mit einigen Wölkchen und Sonne. Gut, den Wetterbericht hatten wir nicht verdrängt. Der sagte Starkregen und Gewitter voraus. Aber wer glaubt schon dem, was da in Fernsehen und Radio verkündet wird? Das stimmt doch eh nie!

Kurz nach vier, nachdem die ersten Gäste aufgetaucht waren ging es los mit Kaffee und Kuchen. Ganz unproblematisch, denn noch war alles trocken.

Das schöne Rosenthal-Gedeck

Andreas entzündete den Grill, alles schick! Das Feuer war an, es fing an zu regnen. Zunächst einige, wenige Tropfen, doch die entwickelten sich tatsächlich zum angekündigten Starkregen.

Ein kleiner Starkregen trieb uns von der Terrasse

Immer wieder meinte Andreas, dass dies nur ein kurzer Schauer war und es gleich aufhören würde. Nach einer halben Stunde wollte ihm dies aber keiner mehr glauben.

Lang kann es nicht mehr dauern!

Wie Andreas es schaffte, dass das Feuer am Anfang nicht ausging, ist mir noch immer ein Rätsel, denn den Deckel lag während des Anfeuervorgangs nicht auf dem Grill.

Einsam und verlassen steht er da, der kleine Grill

Inzwischen hatten wir uns zum größten Teil in die Gartenhütte zurück gezogen und warteten darauf, dass es aufhörte zu regnen. Nur die härtesten waren draußen geblieben. Echte Männer eben.

Die harten Männers

Nach einer Weile hatte sich der Starkregen in leichten Nieselregen verändert. Zum Grillen war es gut, zum draußen sitzen und essen zu nass.

Also entschieden wir ganz spontan, unser Picknick in der Hütte aufzubauen. Genau aus diesem Grund war es gut, dass wir "nur" 8 waren, denn so passte es genau vom Platz. Gut, die hinteren waren in ihrer Bewegungsfreiheit etwas eingeengt, aber so wurde es so richtig schön kuschlig und gemütlich.

Beispiel eines dargereichten Salates - man beachte die essbaren Blümchen

Nach dem Essen hatte es endgültig aufgehört zu regnen, so dass wir wieder nach draußen umziehen konnten. Hier war die Luft dann doch um einiges angenehmer wie im innern.

Endlich konnten die "Erntehelfer" auch wieder los, um Kirchen, Stachelbeeren, Johannisbeeren usw. zu ernten. Von daher passte der Termin für "das Sommerfest der Streetmillboys" doch absolut. In den vergangenen Jahren hatten wir dies nie gekonnt, war der Termin doch immer um einiges später.

 Ein Erntehelfer bei der Arbeit

Übrigens konnten wir erleben, wie unterschiedlich das Wetter in einem Umkreis von 2 km sein kann, denn 2 km weiter waren nur ganz wenige Tropfen herunter gekommen, die nicht mal dazu reichten, auch nur irgendwas nass zu machen.

So ganz allmählich neigte sich der Abend dem Ende zu, obwohl es gar nicht so richtig dunkel werden wollte.

Ein kleiner Kreis, der sich aber auch bald auf den Heimweg machen wird

Früh wie nie zuvor machten wir uns bereits um halb elf auf den Heimweg.

Ganz so hell war es dann doch nicht mehr

Noch einmal ein ganz lieben Dank an Andreas, der uns für das nun schon traditionelle Sommerfest seinen Garten zur Verfügung gestellt hat.

Bericht & Bilder: Hotti