Hunsrück Wanderung

13. September 2009


Diesmal führte unsere Wanderung in den schönen Hunsrück nach Gemünden. Seit langem mal wieder nutzten wir zur gemeinsamen Anreise Autos und bildeten in Mainz Fahrgemeinschaften.

Entspannt kamen wir am Parkplatz an, doch wo waren die anderen Autos? Mit vier PKW waren wir gestartet. Auf der Autobahn hatten wir sie auch alle brav überholt. Zugegeben, so genau hatten wir unseren Treffpunkt nicht abgesprochen. Jeder Fahrer wusste zwar, dass er nach Gemünden kommen sollte, aber wo wir uns treffen sollten, das blieb das Geheimnis unseres Tourenleiters, der den streckenmäßig kürzeren Weg bevorzugt hatte und als ortskundiger seinem Fahrer noch ein kurzes Verfahren bescherte.

Via Handy und Zuruf fanden wir letztendlich doch noch zueinander und los ging es.

Mensch, wo bleibt ihr denn, ich warte ja schon ewig

Bild 2

Bild 3

Die ersten Kilometer gingen sanft aber stetig hinauf. Unser Ziel hieß Ruine Koppen stein. Von unten sah die Ruine relativ unspektakulär aus, was sich jedoch nach dem Aufstieg auf den Turm schlagartig änderte.

Na ja, zuerst musste man das Abenteuer Treppe hinter sich bringen, denn ein bisschen eng war es ja schon. Für etwas breitere, so wie mich, zu allem Unglück auch noch mit großen Gepäck, war es nicht einfach. Fast hätten die anderen von hinten schupsen müssen, aber es klappte letztendlich doch.

Blick in den Hunsrück

Geschafft vom Aufstieg

Oben angekommen hatten wir einen Blick, den man einfach nur als Gigantisch bezeichnen kann. Hunsrück, wohin wir schauten! Einfach nur schön!

Nach dem Schauen war Pause angesagt. Diese dauerte eine gute halbe Stunde, bevor wir uns zum nächsten Highlight der Tour aufmachten.

Dieses erwartete uns in Gehlweiler, wo wir einen Blick in die Schmiede werfen konnten. Hier wurde mitunter der Film Heimat gedreht.

Die kleinsten werden getragen

Traumpaar

Fee würde so gerne zu den Rehen

Von hier war es nicht mehr weit zurück nach Gemünden, wo wir rasch unsere Rucksäcke in die Autos verluden und nun noch zu einer kurzen Ortsbesichtigung aufbrachen. Ein wunderschöner kleiner Ort mit Schloß, welches jedoch leider nicht besichtigt werden kann, da es sich im Privatbesitz befindet.

Zu einer guten Wanderung gehört ein guter Abschluss. Diesen konnten wir nach kurzer Autofahrt schließlich noch in der Trifthütte genießen. Sagenhaft leckerer Spießbraten, absolut guter Kuchen, netter Service, auch diesmal wieder eine rundherum gelungene Hunsrückwanderung!

Vor der Schmiede

Blick auf die Schmiede

Auch wenn man denkt, im Hunsrück geht es immer nur bergauf, so wurden wir vom Gegenteil überzeugt. Sanfte Steigungen laden hier immer wieder gerne zum Wandern ein.

Demnächst wieder mal!

Wanderleitung: Thomas R.

Bericht: Hotti

Bilder: Hotti