Wanderung im Rheingau


30. März 2008


Bei unserer Wanderung am 30.3.2008 im Rheingau ging es diesmal ganz entspannt zur Sache!

Dafür hatten sich aber auch 24 Wanderer eingefunden um an der knapp 18 km langen Wanderung teilzunehmen.

Der erste Treffpunkt war wieder unser P+R Parkplatz in Wiesbaden wo sich die meisten auf die Autos verteilten. Von dort aus ging die Fahrt nach Geisenheim, wo wir die restlichen Teilnehmer und unseren Wanderscout Harald trafen, der diese Tour gemeinsam mit unserem Doktor Thomas organisiert hatte.

Von Geisenheim führte unsere Wanderung durch die Weinberge bis zum Schloss Johannisberg, wo wir den tollen Blick auf den Rhein genießen konnten.


Bild 1


Bild 2


Bild 3


Weiter ging es nach kurzem Aufenthalt in Richtung Schloss Vollrads nach Winkel. Hier hatten wir Gelegenheit einen kleinen Rundgang durch den Schlosshof zu machen. Einige nahmen noch einen Schoppen um beschwingt die nächste Etappe der Wanderung anzugehen, welche allerdings nur knappe 10 Minuten andauerte, denn jetzt war es an der Zeit für die große Mittagsrast.

Erste Sonnenschutzmittel wurden ausgetauscht und aufgetragen. Die geniale Aussicht sei an dieser Stelle nur der Ordnung halber erwähnt. Sogar eine Schutzhütte gab es. Bedauerlicherweise ohne Bänke, aber die Hütte sah so neu aus, dass die Vermutung nah liegt, dass die Bänke kurz vor der Installation waren.

Weiter ging es nun ein Stück nach oben bis zum Waldrand und dann über Feld- und Waldwege wieder hinunter bis zum Kloster Marienthal. Einige Wanderer nutzen hier die Chance einen Blick in die Kirche zu werfen.


Bild 4


Bild 5


Bild 6


Nachdem alle wieder zusammengetrommelt waren ging unsere Wanderung wieder nur ein Stückchen weiter bis wir einen Bach erreicht hatten, wo unsere Wanderführer eine weitere Pause gedacht hatten.

Einige machten direkt die Probe, wie kalt das Wasser war andere sonnten sich.

Leider hat jede Pause ein Ende, so auch diese und weiter ging es. Bald mussten wir wieder ein wenig hinauf steigen und plötzlich standen wir mitten im Wald.

Bild 7


Bild 8


Skeptiker wie ich stellten die Frage, ob wir denn richtig seien, denn der Weg war nicht mehr wirklich unter den Füssen. Doch klar seien wir richtig. Na ja, eigentlich hätten wir kurze Zeit später ein Seil gebraucht, da es nun schon ein kurzes Stück richtig runter ging. Aber schwer war es nicht, denn unsere Senioren schafften es ohne Beschwerde. Trotzdem bin ich der Meinung, dass wir da irgendwie den richtigen Weg verloren hatten.

Schließlich erreichten wir die Ostermühle und ab hier begann nun ein weniger schöner Abschnitt, denn wir mussten entlang der Straße bis nach Johannisberg wandern. Teilweise konnten wir uns Wege im Weinberg zunutze machen, nachdem wir aber einmal im nichts standen und wieder zurück mussten, liefen wir einfach weiter entlang der Straße und standen dann auch in Johannisberg.

Ab hier war es fast nur noch ein Kinderspiel. Einmal durch den Ort und nun wieder links ab in die Weinberge hin zu unserer Abschlusseinkehr, die unser Wanderleiter in einer Gutsschänke in Oestrich-Winkel reserviert hatte.

Bild 9


Bild 10


Hinter uns lag eine leichte 18 km - Wanderung, wenn man mal von dieser Kletterpartie absieht, mit der bei dieser Wanderung nicht wirklich jemand gerechnet hatte.

Viele Pausen, geniale Blicke auf den Rhein, zwischendurch ein Gläschen Wein, dass war doch eine Verwöhnwanderung. Da werden die nächsten wohl wieder sehr viel stressiger werden.

Auch das Wetter hatte an diesem Tag mitgespielt, so dass die meisten einen Sonnenbrand mit nach Hause nahmen. Erste Mutige saßen sogar schon in kurzen Hosen draußen (nein, diesmal nicht aus unserer Gruppe!). Eine Woche später hätten wir den Schlitten gebraucht, da lag wieder Schnee.

Diesmal war sogar noch ein Verdauungsspaziergang mit eingeplant, denn nach der Einkehr brauchten wir noch mal knappe 15 Minuten bis wir unsere Autos wieder erreicht hatten.

Fazit der Tour: Einfach nur schön! Und entspannend dazu.

Bericht: Hotti

Bilder: Bernd und Hotti




>
Bilder: Bernd und Hotti