Wanderung von Niedernhausen nach Wiesbaden


14. September 2008


Und wieder einmal war eine Wanderung mit dem Ziel Wiesbaden Thema einer Wanderung der Streetmillboys. Diese fand am Sonntag, 14. September 2008 statt und sollte von Niedernhausen nach Wiesbaden führen. Unser Weg hatte eine geschätzte Streckenlänge von ca. 18 km.

Die ersten trafen sich bereits um 9:45 Uhr am Tierpark Fasanerie, wo sie ihre Autos abstellten um von dort aus zum Wiesbadener Hauptbahnhof zu fahren.

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Im Vorfeld bereits der erste Schock. Genau an unserem Wandertag war auch Familientag im Tierpark. Wenn die Parkplätze voll waren, sollte nach Mitteilung in der Presse die Zufahrt gesperrt werden. Wir hatten es aber geschafft, noch vor dem großen Ansturm zu parken, so dass wir zumindest damit kein Problem hatten. Zumal wir auch nur vier PKW hier hatten.

Beunruhigender war eher, dass der Bus nicht kam. Mit fünf Minuten Verspätung kam er letztendlich doch noch, musste dann aber an jeder Haltestelle halten, einmal sogar sehr lang, bevor er endlich am Wiesbadener Hauptbahnhof ankam.

Hier wartete der Rest der Wanderer auf uns, so dass wir nun mit 10 Teilnehmern unsere finale Gruppengröße für heute erreicht hatten.

Weiter ging unser Ausflug nun mit der Ländchesbahn bis nach Niedernhausen, dem Ausgangspunkt unserer Wanderung.


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Da es nicht das erste Mal war, dass wir diese Wanderung im Programm hatten, sollte es diesmal eine andere Strecke werden und sie ward es auch.

Wir wanderten vom Bahnhof aus gleich nach rechts eine Treppe herunter, dann wieder rechts durch die Unterführung, staunten über die breite der Unterführung und wie viele Gleise der Bahnhof Niedernhausen doch hatte und wanderten zunächst dem gelben Balken nach bis vor die Autobahnbrücke.

Den gelben Balken verließen wir nun und wanderten weiter im Theißtal. Die ganze Zeit ging es leicht bergan. Nicht so, dass es stresste, es war echt gemächlich. Übrigens hatten wir, um das Theißtal zu erreichen noch einmal kurz über einen Trampelpfad über eine Wiese die Seite gewechselt und setzten nun unsere Wanderung im Wald fort.



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Wie bereits beschrieben ging es gemächlich nach oben. Eine etwas längere Rast war auch noch drin und weiter ging es in Richtung Platte, einem der höchsten Punkte oberhalb von Wiesbaden (500 Meter), wo sich die nächste lange Rast anschloss. Bis hierhin hatten wir noch keine Wiederholung einer alten Tour!

Nach der Rast führte unser Weg weiter in Richtung Eiserner Hand, wo wir am alten Bahnhof vorbei kamen. Leider hörten wir die Nostalgiebahn immer nur tuten, aber mit dem sehen wurde es an diesem Tag leider nichts.

Nun wurden wir durch eine Unterführung geschickt um die Bundesstraße sicher überqueren zu können. Leider führte der Weg jetzt ein Stück an einer Straße entlang, die allerdings nicht so häufig befahren wird. Schon kurz darauf waren wir dann aber bereits wieder im Wald und stiegen wieder nach oben, hinauf auf den Schläferskopf. Hier gibt es den höchsten Biergarten Wiesbadens, so wirbt zumindest das Lokal.



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Kurze Verschnaufpause und ab jetzt steil nach unten! Wenig später erreichten wir bereits das Kneippbecken, wo unser Andreas uns allen zeigte, wie es funktionierte.

Die Pause etwas zu lang, so musste es nun eilig weiter gehen, denn unser Ziel, und damit unsere Abschlusseinkehr lag vor uns. Wieder führte der Weg nun stetig nach unten.

Für 17 Uhr hatten wir reserviert, um 17:03 Uhr waren wir im Lokal eingetroffen.

Hier erwartete uns eine absolut gute Einkehr mit guter Qualität und günstigen Preisen. Die Karte ist nicht unbedingt groß, aber es ist für jeden Geschmack etwas dabei. Die Portionen werden als normale Portion und als Senioren- bzw. Kinderportion angeboten. Das Schnitzel zum Beispiel benötigte bei der normalen Portion den gesamten Teller. Pommes gibt es für alle in einer Riesenschüssel.

Der Salat, ebenfalls eine gigantisch große Portion. Ich muss sagen, was ein Glück, dass ich in der Nähe wohne. Mit Sicherheit war ich nicht das letzte Mal dort!

Fazit der Wanderung: Es ist eine gemütliche Waldtour. Die Fernsicht von der Platte aus ist auf Grund der Hochgewachsenen Bäume nicht gerade die beste. Insgesamt aber eine Wanderung, die ich gerne mal wieder ins Programm nehmen werde.

Bericht und Bilder: Hotti




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