Wanderung von Frauenstein nach Schlangenbad und zurück


4. November 2007


Fast schon eine Hausstrecke ist unsere Wanderung von Wiesbaden - Frauenstein nach Schlangenbad und wieder zurück. Diesmal hatten sich trotz des relativ schönen Wetters und der noch schöneren Laubverfärbung nur 10 Teilnehmer zu dieser Wanderung getroffen.

Treffpunkt war der Nürnberger Hof in Wiesbaden - Frauenstein, von wo aus es erst einmal ein Stück nach oben bis hin zum Goethestein und weiter zum Aussichtspunkt ging. Auf diesem Abschnitt folgten wir dem Rheinsteig, der uns nach Frauenstein zur Burg hinunter brachte. Vom Turm bis zur Burg ein schöner schmaler Pfad auf einer Bergkuppe.



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An der Burg verließen wir zunächst den Rheinsteig und wanderten durch Frauenstein hindurch, vorbei am Bürgerhaus und der Busendhaltestelle, um bald auf der anderen Seite wieder ein wenig bergan in Richtung Frauensteiner Friedhof zu wandern.

Kaum hatten wir diesen gesehen, schon ging es wieder hinunter um bald rechts auf einen Feldweg einzubiegen, wo wir wenig später wieder den Rheinsteig erreichten, der uns bis zum Grauen Stein, einer Felsengruppe - auch für Kletterer als Trainingsfelsen bekannt - brachte. Hier war auch unsere erste Rast eingeplant, die etwa 20 Minuten dauerte.

Weiter ging es nun hinauf / hinunter über Georgenborn nach Schlangenbad, wo wir bei dieser Wanderung eine Tradition brachen und ein anderes Cafe besuchten, nachdem wir beim letzten Schlangenbad-Besuch nicht mehr so zufrieden waren. Bei dieser Wanderung waren wir absolut zufrieden.

Im Cafe selbst wurde man das Gefühl nicht los, dass dort die Zeit stehen geblieben war. Sei es teilweise am Publikum, sei es an der Einrichtung. Nur in Sachen Qualität des Kuchens war die Zeit nicht stehen geblieben, denn der war absolut lecker.

Nachdem wir am Anfang die Wanderung doch recht hurtig angegangen waren konnten wir uns jetzt mehr Zeit lassen und so verweilten wir eine knappe Stunde im Cafe, bevor wir uns auf bald anderem Weg wieder nach Georgenborn aufmachten. Der Anstieg war steil und zog sich, doch wir hatten schon schlimmere Wanderungen oder besser gesagt Anstiege hinter uns.



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Ab Georgenborn ging es dann recht eben in Richtung Chausseehaus, doch dieses sahen wir - wieder Bruch einer Tradition - nicht! Diesmal nahmen wir direkt den Asphaltweg und standen kurz darauf an der Luja-Hütte, wo unsere nächste und letzte Rast eingeplant war.

Hier durften wir ein Highligt erleben. Zwei Männer standen auf der Wiese und ließen mittels Fernsteuerung ein Modellflugzeug über die Wiese fliegen. Doch plötzlich ließ sich das Flugzeug nicht mehr steuern und flog geradewegs in die Bäume. Die Männer waren ratlos, suchten ihr Flugzeug. Schließlich fand unser Andreas das gute Stück, doch zu hoch um daran zu kommen.

Jetzt mussten Stöcke her und zur Belustigung aller wurde eine neue Sportart erfunden! Nach Handtaschenweitwurf gibt es nun auch die Kategorie Kochtopfhochwurf, denn einer der Männer hatte im Wald einen Kochtopf gefunden, welchen er mit viel Schwung in die Bäume warf. Leider bis zu unserem Abmarsch ohne Erfolg. Der Flieger steckte fest. Doch wir mussten weiter und so wissen wir leider nicht, ob die beiden Helden den Flieger bergen konnten und erfahren werden wir es auch nie.

Vor uns lag noch ein wenig Reststrecke, dass wir aber so schnell abwanderten, dass wir in Frauenstein noch einen spontanen Schlenker einlegten um nicht zu früh im Gasthaus einzutreffen, wo für uns ab halb sechs reserviert war.

Dank des Schlenkers schafften wir es immerhin erst um viertel nach fünf dort einzutreffen. War aber kein Problem, unsere Tische waren frei.

Den Abschluss bildete die Einkehr mit deutscher Hausmannskost.

Fazit der Tour: Nicht schwierig, teilweise durch Ortschaften, doch die Anstiege fordern schon ein bisschen. Ist aber auf Grund der Länge und der Wegbeschaffenheit gut für Herbst- / Winterwanderungen geeignet.

Bericht und Bilder: Hotti