Nerotal - Platte - Fischzucht - Nerotal


14. Januar 2007


Immer wieder gut angenommen wird die Wanderung mit Start im Nerotal, direkt an der Nerobergbahn. Auch diesmal konnten wir die 20-er Marke sprengen und so waren es 22 Teilnehmer, die sich an der ersten Wanderung im Jahr 2007 beteiligten.

Nachdem ich im Vorfeld gutes Wetter bestellt hatte, wurde diese auch so ausgeführt und wir konnten trockenen Fußes die Platte erklimmen.

Los ging es um kurz nach halb eins wie bereits beschrieben im Nerotal, direkt am Viadukt. Wie es sich für uns gehört, führte das erste Stück nicht über den breiten Fahrweg, sondern über einen parallel verlaufenden Weg. Nicht lange und wir mussten über eine matschige Wiese hinüber auf die andere Seite um den ersten Berg auf schmalen Pfade zu erklimmen.

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Kaum hatten wir die Höhe erreicht, schon ging es wieder hinunter um einen Blick auf die Räuber Leichtweiß-Höhle zu werfen. Vor der Höhle gab ich einige Informationen meiner Internet-Recherche zum besten. Zufällig war der "Höhlenwächter" anwesend, so dass ein Teil der Gruppe sogar einen Blick in die Höhle hinein werfen konnte.

Nun mussten wir unsere Wanderung doch ein Stück auf dem breiten Fahrweg fortsetzen und schon waren wir auf direktem Wege zur Platte. Ein bisschen links gelaufen, ein bisschen rechts gelaufen und bald hatten wir die Steigung direkt vor uns.

Auf halben Wege in einer Schutzhütte "endlich" die erste Rast.

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Gestärkt ging es weiter nach oben. Irgendwie wurde der Weg immer steiler, aber das war noch nicht alles, denn heute entschieden wir uns für den kurzen Weg, und dieser führte im Steilhang nach oben.

Völlig außer Puste erreichten wir die Platte, das hieß für uns, dass wir uns auf einer Höhe von 500 Metern befanden.

Wegen des schönen Wetters war allerhand los auf dem Gipfel, so dass wir nur einen kurzen Blick auf das Jagdschloss warfen und direkt den Rückweg antraten. Doch bevor wir diesen antraten, sollten wir noch in einen besonderen Genuss kommen.

Zunächst führte uns der Weg zu einem wunderschönen Aussichtspunkt, welchen wir über total weichen Waldboden erreichten. Hier hätte man doch gerne mal für einen Moment die Schuhe ausgezogen und den Weg genossen.

Mit Blick auf Wiesbaden konnten wir im Hintergrund den Klängen einer Trompete lauschen, welche für uns "So ein Tag, so wunderschön wie heute" spielte.

Es war wirklich ein tolles Gefühl.

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Und schon ging es auch weiter, dem Ausgangspunkt immer näher. Wenigstens fast nur noch Bergab. Vorbei an der Fischzucht, heute nur noch ein Ausflugslokal, vorbei am Waldhaus, ebenfalls ein gehobenes Ausflugslokal, weiter zum Luft- und Sonnenbad Unter den Eichen und bereits kurze Zeit später standen wir am Zaun des ehemaligen ZDF- Fernsehgeländes.

Wenig später erreichten wir die Straße, jetzt nur noch ein paar Schritte steil bergab - warum waren wir überhaupt hoch gekrabbelt? - und da standen die Autos.

Hier verabschiedeten sich bereits die ersten von uns, während sich die meisten noch zu einem Abschlusskaffee hinreißen ließen.

Wer Glück hatte bekam sogar noch ein Stück Kuchen, aber dafür war es auch schon kurz vor fünf, noch dazu ein wunderschöner Sonntag, da konnte kein Gastwirt mit rechnen. Aber gereicht hat es am Ende doch!

Fazit: Wieder einmal eine tolle Wanderung, die am Anfang durch eine Steigung zum schwitzen anregt, mit toller Fernsicht belohnt und dann zum Ausklang auf schönen Wegen zurück nach Wiesbaden führt. Die Länge der Tour beträgt etwa 15 km und in 4 Stunden kann man diese Tour gut laufen.

Bericht: Hotti

Bilder: Bernd / Hotti