Wanderung im Morgenbachtal


22. Juli 2007


Fast schon Tradition ist eine Wanderung im Morgenbachtal. Diesmal stand die Tour unter der fachkundigen Leitung von Michael, der es schaffte, die Tour diesmal etwas abzuändern, so dass es auch für die Mitwanderer, die schon mal mit dabei waren, eine neue Tour waren.

Treffpunkt für die Fahrgemeinschaften war in Mainz am Baumarktparkplatz. Von hier aus fuhr das erste Fahrzeug direkt nach Trechtingshausen, der zweite Wagen fuhr als Shuttle-Service erst noch zum Mainzer Hauptbahnhof um die mit der Bahn angereisten Teilnehmer (diesmal war es nur einer) abzuholen.

Wenig später war auch der zweite Wagen in Trechtingshausen angekommen und es konnte losgehen.

Nahe dem Parkplatz war auch bereits der Einstieg ins Morgenbachtal, wo wir eine Weile stetig bergan durch das untere Morgenbachtal wanderten. Am Beginn des oberen Morgenbachtales schwenkten wir nach rechts aus auf einen für uns neuen Wanderabschnitt.

Eine Weile später fanden wir uns in bekanntem Gebiet wieder und liefen durch die Steckeschleferklamm - ein wunderschöner Weg mit vielen Baumschnitzereien. Insgesamt sollen dort 62 tolle Schnitzereien zu finden sein - wir fanden 63!



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Von hier aus ging es weiter zur Lärchenwiese, wo wir vor vielen Jahren unser erstes Sommerpicknick veranstaltet hatten. Diese ließen wir liegen und folgten dem Weg weiter bis zur Villa Rustica, einer archäologischen Wirkungsstätte. Leider habe ich mir hierzu keine weiteren Aufzeichnungen gemacht. Ein Besuch im Binger Stadtwald lohnt sich allemal! Also einfach vorbei schauen.

An dieser Stelle gab es dann wieder eine Änderung vom Stammweg, denn nun wanderten wir an der Villa Rustica rechts nach oben in Richtung Oberes Kreuztal. Doch bevor wir dieses erreichten machten wir auf Wunsch des Clubmanagers noch einen Schlenker zu einem stillgelegten Bergwerk, welches wir leider nur von außen anschauen konnten, aber auch dies war imposant.

Da dieser Abschnitt spontan war, war er auch nicht vorgewandert, wir schafften es allerdings, die Teilnehmer nicht zu verunsichern, in dem wir vorne total sicher wanderten und so auch wieder zum markierten Weg fanden.

So kamen wir schließlich wieder zurück zu unserem Weg von damals, nur dass wir diesmal - wieder Neu! - eine Hängebrücke zur Überquerung nutzten.



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Weiter führte die Wanderung zum Schweitzerhaus, einem Ausflugslokal hoch über dem Rhein, mit toller Sicht auf diesen.

Eigentlich war hier eine Einkehr geplant, doch wollten wir auch noch zur Burg Rheinstein, die Zeit war knapp, also musste hier die Einkehr entfallen und rasch erreichten wir über den Eselspfad die Burg.

Nach Bezahlen des Eintrittes trennte sich die Gruppe. Die einen entschieden sich für einen Kaffee im Burgrestaurant, die anderen nutzten die Zeit für einen Burgbesuch, der sich auf jeden Fall lohnt.



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Gegen halb sechs war Abmarsch angesagt, der uns nun auf fast kürzestem Weg wieder zurück nach Trechtingshausen führte, wo uns eine Abschlusseinkehr erwartete. Hinter den 10 Wanderern lag eine ca. 24 km lange Wanderung, die wegen des guten Wetters und wegen des angenehmen Tempos keinem zu stressig vorgekommen war.

Eine Wanderung, die wir in einigen Jahren sicher wieder einmal wandern werden. Nicht gerade nächstes Jahr, denn da ist die Landesgartenschau in Bingen. Dadurch wird bestimmt einiges mehr im Binger Stadtwald los sein.

Bericht: Hotti

Bilder: Peter D., Bernd, Hotti