Wanderung „Rund um Oberhausen“


8. April 2007


Wanderung „Rund um Oberhausen“

Diesmal starteten wir in „kleiner Besetzung“ in Oberhausen (nahe Kirn) zu einer etwa 16 km langen Wanderung.

Doch bevor wir starten konnten mussten die Teilnehmer längere Wartezeiten in Kauf nehmen, denn zuerst hatte die S-Bahn aus Frankfurt einen Totalausfall, so dass ein Teilnehmer nicht rechtzeitig den Treffpunkt in Mainz erreichen konnte.

Gut vorbereitet suchte er sich eine alternative Verbindung von Frankfurt nach Mainz, den Transfer vom Hauptbahnhof zum Treffpunkt organisierten wir noch schnell und so konnten wir nach einer halben Stunde Wartezeit mit 2 PKW nach Oberhausen los fahren.

Etwa eine knappe Stunde später standen wir nun mit dem ersten Auto am Treffpunkt. Doch wo war das 2. Autochen mit 4 Wanderern abgeblieben?

Nun, die Erklärung ist ganz einfach, die Routenbeschreibung aus dem Internet war nicht ganz glücklich, denn ein Satz hatte die Besatzung auf eine falsche Fährte gelockt. Aber gut dass sie nach mehrmaligen Fragen den Treffpunkt doch noch gefunden hatten.



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So ging es also kurz nach eins denn auch schon los. Hatten wir in der Vergangenheit eher selten, dass eine Wanderung erst nach zwei Stunden starten konnte.

Zunächst wurden wir in den Wald geführt, wo wir kurze Zeit später auf eine Felsengruppe stießen und dort die tolle Aussicht auf Kirn genießen konnten.

Rasch ging es auch schon weiter in Richtung Schloss Wartenstein, wo wir unter einer Kastanie eine längere Rast genießen durften.

Leider drückte uns irgendwann doch die Zeit, waren wir doch noch zum Abendessen angemeldet, also ging es weiter. Zunächst ein wenig nach oben, dann wieder etwas runter, bis wir auf den Ort Hennweiler trafen. Hier war ursprünglich das Zuhause unseres Tourenleiters, bevor er weg zog. So erfuhren wir einiges aus dem Ort, welchen wir relativ rasch durchquert hatten.



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Weiter ging es nun entlang der bald blühenden Rapsfelder zum Eignerhof. Dort die nächste Rast in der Nähe des Hofes, was dem Hofhund überhaupt nicht passte, was wir unschwer an seinem ständigen Anschlagen merkten. Selbst das Pferd schien eine Wachausbildung zu haben, denn Anfangs wieherte es ununterbrochen.

Der Blick zur Uhr, weiter ging es. Und unser Weg führte noch weiter nach unten. Hm, Oberhausen ist ja eher oben, weit weg vom Ziel sollten wir nicht mehr sein. Da lag die Vermutung nicht in weiter Ferne, dass uns noch ein Anstieg bevor stand. Unser Tourenleiter hatte irgendwann erbarmen und verriet uns, wenn wir den Weg nun weiter hinunter laufen würden, dann gäbe es irgendwann keinen Weg mehr, und jetzt durften wir rechts abbiegen.

Viel Unterschied machte es jetzt nicht, denn auch dieser Weg hörte in Unmengen an Holzstössen auf, durch die wir uns hindurchzwängen sollten. Ging aber alles gut, und nachdem wir festgestellt hatten, dass es auch hier nicht wirklich einen Weg gab, mussten wir nun quer durch den Wald.

Wenig später standen wir vor zwei Elektrozäunen, die heute nicht unter Strom standen, so dass wir diese gefahrlos unter-/ beziehungsweise überqueren konnten. Kurz darauf nun endlich wieder ein befestigter Weg, der uns bald zum Ausgangspunkt der Wanderung bringen sollte.



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Das Gruppenfoto sollte nicht fehlen, deshalb noch mal kurz vorm Ziel aufgestellt, ein paar Fotos geschossen und weiter ging es in Richtung Oberhausen und dem Lokal, wo wir zum Essen angemeldet waren.

Dieses erreichten wir gegen 17:45 Uhr und waren damit genau in der angegebenen Zeit dort angekommen. Hier trafen wir auf freundlichen Service, gute Qualität und vernünftige Preise, womit diese Tour in jeder Hinsicht ein voller Erfolg war.

Eine tolle Gegend zum Wandern, ruhig, wenig Verkehr, schöne Aussichten, einfach nur gut. Und eine knappe Stunde Fahrzeit ab Mainz ist eigentlich nicht lang. Man muss also nicht immer in die Ferne schweifen, dass gute liegt auch in der Nähe!

Bericht und Bilder: Hotti