Sightseeing der Streetmillboys am Frankfurter Flughafen


18. März 2007


Mal was ganz anderes stand am Sonntag, 18. März 2007 auf dem Programm der Streetmillboys.

Diesmal stand Maxi-Rundfahrt am Frankfurter Flughafen mit Besuch der Flughafenfeuerwehr auf dem Programmzettel.

Ein langer Kampf war dieser Tour voran gegangen um die Teilnehmer zusammen zu bekommen. Ursprünglich für den Februar angedacht war diese Tour, doch der Flughafen konnte keinen Termin anbieten, so dass ich mich spontan entschlossen hatte, den 18.3.2007 für diese Tour zu nehmen. Eine weise Entscheidung, wie sich an diesem Tag raus stellen sollte.

So trafen wir uns am 18.3.2007 kurz nach halb zwölf in Wiesbaden am Hauptbahnhof um mit der S-Bahn zum Flughafen zu fahren. Einige Mainzer gesellten sich am Mainzer Hauptbahnhof zu uns und weiter ging es zum Flughafen. Gut, wenn man weiß wo man hin will und lockte die Gruppe hinter mir her in Terminal 1, Halle A, um festzustellen, dass wir hier nicht ganz richtig waren.

Warum waren wir nicht richtig? Ein weiterer Teil der Gruppe aus Frankfurt wartete am Meeting-Point auf uns, doch wo war dieser dumme Treffpunkt? So sind wir erst mal wieder zurück, immer der Beschilderung nach. Und da stand auch der Rest der Gruppe. Gemeinsam ging es dann weiter in Halle C, dort hinaus um zum Busparkplatz zu gelangen. Dummerweise war es kalt, es regnete und es war zu früh. Also wieder zurück in die warme Halle, und plötzlich rannte die Gruppe auseinander.

Toilette, Kaffee trinken und umschauen waren angesagt. Die Zeit verging rasch und schon war es an der Zeit, sich am Kassenhäuschen für die Busrundfahrten einzufinden. Dort bekam ich mitgeteilt: Sie haben ja ein Glück heute! Warum? Nun, der A 380 stand heute in Frankfurt und wir sollten ganz nah ran kommen mit unserem Bus.

Bevor wir in den Bus einsteigen durften stand erst eine Sicherheitskontrolle ins Haus. Unser Reiseleiter meinte, ob wir denn keine Frauen dabei hätten, er wolle doch lieber eine Gruppe mit Frauen. Na ja, das konnte ja eine heitere Führung werden. Der Sicherheitsbeamtin gefiel es zumindest, denn sie fand es gut, mit lauter Männern mitfahren zu können. Und es war für sie absolut ungefährlich!

Nachdem der letzte die Sicherheitskontrolle passiert hatte ging es auch los. Das erste, was wir erklärt bekamen war, dass unser Reiseleiter hoffte, dass wir am Ende der Führung ein wenig mehr Verständnis für den Flughafenausbau hätten.

Wir hatten als Reiseleiter Herrn Frank Cornelius von der Unternehmenskommunikation der Fraport als sehr sachkundigen Führer zugeteilt bekommen. Er erzählte, dass er solche Touren oft mit Politikern machen würde, wenn wunderte es also, dass er sich so sehr für den Flughafenausbau einsetzte. Übrigens war er vorher auch schon mal Bürgermeister von Seeheim-Jugenheim. Noch ein Punkt mehr, dass wir Glück hatten.

Der erste Haltepunkt war dann auch direkt neben dem A 380, den wir in voller Pracht genießen durften.

Eine Weile später ging es dann weiter zur Flughafenfeuerwehr an der Startbahn, wo wir eine wiederum total interessante Erläuterung bekamen. Anschließend wurde die Fahrt fortgesetzt, vorbei an der ehemaligen amerikanischen Airbase wo das Terminal 3 entstehen soll und weiter zum Terminal 2 wo wir noch mal den A 380 bewundern durften.

Nach zwei Stunden war eine hochinteressante Tour zu Ende, welche man eigentlich gar nicht in wenigen Sätzen beschreiben kann.

Im Anschluss an die Rundfahrt hatte ich vorgeschlagen, noch einen Kaffee zu trinken, was auf Grund der Besuchermassen wegen des A 380 nicht ganz einfach war, doch nach einer Fahrt mit dem Sky Train zum Terminal 2, der Besichtigung der Schlangen, die auf die Besucherterrasse wollten, der anschließenden Rückfahrt in Terminal 1 fanden wir einen Platz, wo wir Kaffee und Kuchen bekamen.

Ob wir vielleicht besser nach Frankfurt gefahren wären? Der Preis war happig, und über die Qualität lässt sich streiten, aber dafür waren wir am Flughafen.

Mir persönlich hat diese Tour total gut gefallen und ich denke, dass wir in ein paar Jahren sicherlich noch einmal die Entwicklung des Frankfurter Flughafens besichtigen werden.

Leider gibt es von dieser Tour keine Bilder der Gruppe.

Bericht: Hotti