Wetterau


30. April 2006


Auch in diesem Jahr luden Karl-Heinz und Dieter die Streetmillboys zu einer Wanderung in die Wetterau ein.

In Fahrgemeinschaften waren wir aus allen Teilen der Region zum Bahnhof Reichelsheim geeilt, um an der Wanderung teil zu nehmen. Am Ende waren es 18 Mitwanderer, wovon sich einer während der Tour leider verabschieden musste, da noch berufliche Pflichten auf ihn warteten.

Die Wetterfrösche sagten nicht unbedingt gutes voraus, doch dies konnte uns nicht von unserem Vorhaben abhalten, die 18 km quer durch Feld, Wiese und Wald nach Bad Salzhausen zu erwandern.

Von Bahnhof Reichelsheim ging es zunächst kurz durch den Ort bevor wir durch Felder und Wiesen und ein kurzes Waldstück zum Bingenheimer Ried, einem Vogelreservat mit Beobachtungsstand wanderten. Die Hütte kam gerade recht, denn Regen hatte eingesetzt. Genau wie es angesagt war. Platz ist in der kleinsten Hütte, wir passten alle hinein, obwohl noch ein Vogelkundler sein Fernglas aufgebaut hatte und sicher nicht sehr erfreut über unseren Besuch war.

Aber der Besuch blieb ja auch nicht lang, denn wir hatten noch ein paar Kilometer vor uns. Zugute kam, dass nach der kurzen Rast der Regen auch aufgeben hatte und unsere Kleidung gute Chancen hatte, wieder zu trocknen.

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So kamen wir nach einiger Zeit nach nach Echzell (ehemaliges Römerkastell mit Jupitersäule). Unter dem Turm der evangelischen Kirche luden Bänke zu einer zwanzigminütigen Mittagsrast ein.

Pünktlich verließen wir den Ort und gingen zunächst wieder durch den Ort und Felder in Richtung Wald, wo wir eigentlich mit schönen Fernsichten verwöhnt werden sollten, doch die Wolken ließen dies nicht wirklich zu.

Auf dem leicht ansteigenden Waldweg erreichten wir schließlich den Rand des Nidddatales. Am Waldrand entlang bot sich nun doch noch ein Blick auf den Vogelsberg, und wenn man genau hinschaute, so konnte man auch den Hoherodskopf entdecken. Ach ja, da kam bei so manch einem der Gedanke an Schotten und unsere Wanderung dort einschließlich der Sommerrodelbahn wieder auf.

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Noch eine kurze Rast im Sonnenschein auf einigen Baumstämmen, bevor wir zum Endspurt ansetzten und schließlich Hessens ehem. kleinstes Staatsbad, Bad Salzhausen, erreichten. Eine kleine Runde durch den Kurpark und schon war es an der Zeit, zum Bahnhof zu gehen, denn der Zug nach Reichelsheim fährt alle zwei Stunden, und wenn wir den nicht bekommen hätten, dann wäre das gar nicht so fein.

Nachdem wir es irgendwie geschafft hatten, für alle eine Fahrkarte zu lösen, fuhr der Zug pünktlich um 17:05 vom idyllisch gelegenen Bahnhof Bad Salzhausen und brachte uns in 17 Minuten zurück nach Reichelsheim. Manch einer wäre gerne noch ein paar Stationen weiter gefahren, doch der Gedanke an den Italiener mit lecker Essen überzeugte, dass es besser war, auszusteigen.

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Kaum aus dem Zug ausgestiegen standen da auch schon die Autos. Rasch von dem überflüssigen Ballast befreit und schon ging es die paar Meter bis zum Italiener, wo wir an langer Tafel die Wanderung und den Tag bei gutem Essen ausklingen lassen konnten, bevor sich die Gruppe gegen halb acht auflöste und jeder in Richtung Heimat davon brauste.

Da freuen wir uns doch jetzt schon auf 2007 und die nächste Tour in der Wetterau unter der kundigen Leitung von Karl-Heinz und Dieter!

Bericht und Bilder: Hotti