Wanderung auf dem Rheinsteig


9. April 2006


Gleich 2 Etappen und damit 2 Stempel gab es bei unserer Langzeitwanderung auf dem Rheinsteig.

Die Tortur begann direkt am vereinbarten Parkplatz in Rüdesheim, denn auf Grund einer Messe war der Parkplatz verkleinert worden. Also stellte ich mich auf einen Busparkplatz, in der Hoffnung, dass kein Bus, dafür aber die Teilnehmer möglichst rechtzeitig kamen.

Ein freundlicher Aufseher des Ordnungsamtes, der für diesen Parkplatz zuständig war, erklärte mir direkt, dass mein ausgewählter Parkplatz ein Busparkplatz sei und ich dort nicht stehen bleiben könne. Daraufhin erklärte ich ihm die Situation und bekam sozusagen eine Ausnahmegenehmigung bis um halb zehn dort stehen zu bleiben. So schickte ich jedes Fahrzeug unserer Teilnehmer direkt weiter zu einem anderen Parkplatz. Diesen hatte ich sowieso im Sinn, konnte ihn aber in der Ankündigung mangels Ortskenntnissen leider nicht näher beschreiben.

Jedem erzählte ich, dass wir uns nun gegenüber der Polizei treffen würden. Kurz nach halb zehn hatte ich schließlich den letzten Wanderer auf den genannten Parkplatz verwiesen und nun konnte auch ich dort hin fahren.

Runter vom Parkplatz, einmal rechts abbiegen, einmal links abbiegen. Bremsen! Hier war nicht das Polizeirevier, doch ein Teil der Gruppe stand hier. Na gut! Doch wo war der Rest der Truppe? Ein Teilnehmer lief die Straße weiter und fand die anderen. Sie hatten den Platz gegenüber der Polizei tatsächlich gefunden.

Also füllten wir an der falschen Stelle schon mal zwei Autos zwecks Fahrgemeinschaften zum Start unserer Wanderung und fuhren weiter zu den anderen. Das Chaos nahm seinen Lauf, hielt aber nicht lange an und schon waren alle verteilt.

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Knappe zwanzig Minuten später hatten wir nun doch den Startpunkt der dritten Etappe des Rheinsteiges erreicht. Kloster Eberbach ließen wir hinter uns liegen und starteten direkt mit unserer Tour. Zunächst ging es, wie sollte es anders sein, steil bergauf, doch anschließend hielt es sich in Grenzen.

Bei dieser Etappe mussten wir fest stellen, dass der Rheinsteigwanderweg gut angenommen wird. Aus diesem Grund gestaltete es sich relativ schwierig, eine andere Wandergruppe zu überholen. Diesmal waren wir zur Abwechslung mal wieder ein paar mehr und brachten es auf 19 Teilnehmer.

Vorbei an Schloß Vollrads, mit kurzem Halt zum Schoppe trinke ging es weiter in Richtung Johannisberg, wo der erste Abschnitt der Wanderung zu Ende war. Damit langen bereits 11 km hinter uns. Ohne viel Aufwand brachen wir direkt zur vierten Etappe des Rheinsteiges auf, welche von Johannisberg zum Niederwalddenkmal führt.

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Diesen Abschnitt liefen wir etwas schneller, denn ich hatte geplant, mit der Gondelbahn vom Denkmal nach Rüdesheim hinab zu schweben. Laut Internet sollte die letzte Talfahrt um 17 Uhr sein. Wir schafften es, die Bergstation um zehn vor fünf zu erreichen und mussten dann entsetzt das Schild lesen, dass die letzte Fahrt um 18 Uhr sei. Und wieder einmal umsonst viel zu schnell gerannt!

Aber besser ein wenig schneller, dafür aber 3 km gespart, wie vor verschlossener Kasse stehen.

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Gemütlich schwebten wir nun nach Rüdesheim ein.

Nachdem alle unten angekommen waren konnten wir in aller Ruhe zurück zu den Autos spazieren um dann teilweise in Fahrgemeinschaften nach Winkel zu fahren, wo wir in einer Gutsschänke bei tollem Essen in einem wunderschönen Ambiente den Tag zu Ende brachten, bevor es in alle Richtungen verstreut nach Hause ging.

Fazit: Auch diese beiden Rheinsteig-Etappen waren wieder genial. Da freuen wir uns doch schon auf die 5. Etappe, welche von Rüdesheim nach Lorch gehen wird.

Dieser Abschnitt ist für den 13. August 2006 geplant!

Bericht + Bilder: Hotti