Wanderung im Wisper- und Gladbachtal


21. August 2005


Diesmal führte uns unsere Wanderung ins Wispertal beziehungsweise eigentlich mehr ins Gladbachtal, denn leider gibt es im Wispertal selbst nur noch sehr wenige Wanderwege. Schade eigentlich, so trifft man dort vorwiegend Motorradfahrer, die ihren Spaß daran haben, an der Wisper entlang zu brausen.

Mal wieder sagte der Wetterbericht nichts gutes voraus. Am Vormittag noch Sonne, der Nachmittag sollte uns laut Vorhersage einige Schauer bescheren. Aber dieser doch sehr üble Wetterbericht hielt 12 wohlgelaunte Wanderer nicht davon ab, sich auf die 18 km lange Wanderung zu machen.

Treffpunkt war um 11 Uhr hinter Obergladbach am Parkplatz Kellerweg. Ein Teilnehmer hatte seine Verspätung bereits telefonisch angesagt, also warteten wir geduldig auf sein eintreffen und malten uns schon aus, wie lange wir warten sollten und was tun, wenn er sich zu sehr verspäten würde. Die Idee, dass wir mit den Rucksäcken unseren Weg markieren, er hinter uns her läuft und die Taschen mitbringt, erledigte sich, denn gegen viertel nach elf traf er ein.

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Jetzt noch eine kurze Ansprache unseres Tourleiters Hans-Christoph, der diese Tour für uns ausgearbeitet hatte. H.C. ist eigentlich aus dem Schwarzwald und vergleicht mit dem Wisper- und Gladbachtal ein wenig seine Heimat. Nach dieser Tour bin ich der gleichen Meinung. Sicher kenne ich den Schwarzwald nicht besonders gut, aber diese Taleinschnitte, die wir bei dieser Tour sehen durften, die ließen wirklich so ein Urlaubsgefühl aufkommen.

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Zunächst einmal führte uns H.C. Ewigkeiten nach oben, was wir aber durch diverse Wanderungen in der Vergangenheit nur zu gut kennen. Oben angekommen ging es weiter über die Kammlagen in Richtung des Wispertals. Wie bereits beschrieben gibt es im Wispertal nicht wirklich Wanderwege, so dass wir der Hauptstraße eine Weile folgen mussten. Schon ein mulmiges Gefühl mit einer ganzen Gruppe eine Hauptstraße zu laufen, wo man jederzeit damit rechnen muss, dass ein Motorradfahrer meint, er müsse ganz weit rechts fahren. Ging aber alles gut und so konnten wir alle gemeinsam den steilsten Anstieg dieser Tour genießen und wanderten bequem in Richtung des Gladbachtals.

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Den versprochenen Blick auf die Hohe Wurzel konnte H.C. nicht halten, denn dummerweise war es sehr trüb, doch damit konnten wir sehr gut leben, denn die Steigungen ließen einen ganz schön außer Puste kommen. Schließlich erreichten wir nach ca. 18 km gegen viertel nach vier wieder den Ausgangspunkt wo der erste Teil der großen Abschiedszeremonie statt fand, denn nicht alle wollten mit zur Abschlusseinkehr.

Diese fand in Bärstadt statt. Nachdem das Problem der Parkplatzsuche gelöst war, konnten sich die übrig gebliebenen acht über ein gutes Essen freuen, bevor sich die Gruppe gegen achtzehn Uhr in Richtung Heimat bewegte.

Vielen Dank lieber Tourleiter für den Eindruck, wie es im Schwarzwald aussieht und für diese gelungene Tour. Übrigens hatten wir letztendlich mit dem Wetter doch noch Glück, denn geregnet hatte es nicht.

Bilder: Hans-Christoph

Bericht: Hotti