Mehrtagestour Vogelsberg


1. bis 3. Oktober 2005


Für unsere diesjährige Mehrtagestour wurden wir nach Schotten im Vogelsberg einbestellt.

24 Teilnehmer hatten sich für eine Teilnahme entschieden. Dummerweise war bereits die Anreise am Samstag in der Frühe recht nass. Der Wetterbericht hatte wieder einmal recht gehabt. Wie auch schon bei der letzten Wanderung machten wir unserem Motto alle Ehre, wir haben Spaß auf allen Wegen, egal ob Sonne oder Regen.

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Vor dem Start hieß es erst einmal großes Zimmerbeziehen. Die Zimmer wurden für gut befunden, so konnten wir gleich zum nächsten Höhepunkt des Tages übergehen und dieser hieß ab in die Autos und hurtig zur Niddatalsperre fahren, denn hier war der Ausgangspunkt zu unserer ersten kleineren Tour im Vogelsberg. Zunächst liefen wir ein kleines Stück am See entlang, bevor wir nach rechts abbogen und so nach kurzer Zeit den Wald erreichten. Viel sehen konnte man leider nicht, denn vor lauter Schirmen sah man den Vordermann nicht. Unser Weg führte uns nach Stornfels wo wir uns bei gutem Kaffee und Kuchen verwöhnen lassen konnten.

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Inzwischen hatte der Regen nach gelassen, so dass wir größtenteils ohne Schirm den Rückweg antreten konnten, diesmal auf leicht verändertem Wege aber das Ziel war dann doch wieder an den Autos an der Niddatalsperre. Von hier aus wieder ab in die Autos und zurück ins Hotel, wo wir bis zum Abendessen noch Zeit für Sauna und Schwimmbad hatten.

Um 19 Uhr versammelten wir uns im großen Gastraum des Hotels an einer für 25 Personen eingedeckten Tafel konnten uns am großen Büfett satt essen.

So ging schließlich der erste Tag unserer Mehrtagestour ganz schnell zu Ende.

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Der Sonntag versprach wettermäßig besser zu werden wie der Tag zuvor. Zumindest regnete es nicht mehr, und Nebel konnte uns vom Wandern erst recht nicht abschrecken.

Doch wer wandern will, der sollte erst mal gut Frühstücken und dies machten wir auch. Kurz vor acht hatten sich bereits die meisten im Speiseraum versammelt und das Büffet gestürmt. So früh musste sein, denn schließlich war der Abmarsch ja bereits für 9:10 Uhr angesagt.

Pünktlich ging es los, doch der Weg führte uns nur bis zur Bushaltestelle, denn dieser Tag stand im Zeichen der Bequemlichkeit. Unsere Wandererführer hatten uns für eine Busfahrt auf den Hoherodtskopf angemeldet. Außer uns waren keine anderen Fahrgäste im Bus. Da hatte der Busfahrer diesmal eine ganz besondere Fuhre. Sicher brachte er uns innerhalb von knapp zwanzig Minuten auf den Gipfel. Den Turm konnten wir guten Gewissens auf Grund mangelnder Fernsicht auslassen. Aber eines wollten wir dann doch nicht auslassen. Den Besuch der Sommerrodelbahn. Fünfzehn aus der Gruppe hatten sich entschieden allen Mut zusammen zu nehmen und eine Fahrt zu wagen. Uih, dass war fein. Na ja, hätte ich die Möglichkeit gehabt noch mal zu fahren, dann hätte keiner mehr über mich lachen müssen, weil ich vielleicht doch ein wenig zu viel Schiss hatte und dementsprechend den Bremshebel gezogen habe. Aber unten konnte ich wirklich nichts dafür, da standen doch die Schilder, dass man langsam fahren sollte...

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Nachdem alle wieder oben angekommen waren, konnten wir unsere Wanderung fort setzen, die uns vom Hoherodtskopf nach Schotten führte.

Highlight war das versprochene Feuerwehrfest kurz vor Schotten. Wer sich vorher schon auf die feschen Jungs in Uniform gefreut hatte, dem schmeckte dann wenigstens noch der Kuchen, denn es war das Fest der Frauenfeuerwehr. Also nichts mit Jungs gucken. Die Damenwehr war dafür teilweise mit Stewardessen zu verwechseln. Hübsche Käppchen hatten sie auf!

Nach dieser Rast setzten wir unseren Weg nach Schotten fort. Kurz vor dem Ziel hätte sich doch beinahe die Gruppe getrennt, weil einige noch einmal um den See wollten, andere wollten sich noch mal die Altstadt von Schotten anschauen. Letztendlich einigten wir uns darauf, dass wir alle in die Altstadt von Schotten gingen, hier noch mal schnell ein Blick in die Kirche und zupps, schon waren wir wieder im Hotel zurück. Somit hatten wir auch heute noch ausreichend Zeit für Schwimmbad, Sauna und sonstiges. Im Schwimmbad eskalierte die Situation beinahe, als T. sein Höschen beim Wasserballett verlor, ging aber alles noch mal gut. Hose wieder da, nichts passiert.

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Auch am Sonntag war Treffpunkt zum Abendessen wieder um 19 Uhr. Diesmal gab es ein 3-Gang Menü. Vorweg ein Süppchen, dann Wildschweinbraten und zum Dessert ein Marillenknödel. Lecker, wenn auch die Menge ein wenig mehr hätte sein dürfen, aber dafür konnten wir am Samstag beim Büffet zuschlagen.

Heute löste sich die Gruppe zum größten Teil wesentlich früher auf, wie noch einen Abend vorher.

Übrig vom Wanderwochenende blieb nur noch der Montag, wo wir uns nach dem Frühstück verabschiedeten und es zurück nach Hause ging.

Fazit der Tour: Sehr gut angenommen / angekommen, da 25 Teilnehmer und damit ein neuer Rekord. Die Strecken waren allesamt sehr abwechslungsreich, das Hotel sehr gut ausgewählt. Somit gepunktet in allen Situationen.

Herzlichen Dank an Peter und Willi, die dieses Wochenende hervorragend ausgearbeitet haben!

Bericht: Hotti
Bilder: Peter D. und Hotti