Wanderung zum Kellerskopf und zur Platte


10. Juli 2005


Unsere Wanderung am 10. Juli sollte ursprünglich gar keine werden. Eigentlich war für diesen Termin unser Picknick vorgesehen. Die Problematik eines Picknicks ist aber immer wieder das Wetter. Und wie sollte es anders sein, das Wetterbericht versprach nichts gutes.

Genau deswegen entschloss ich mich, anstelle des Picknicks eine Wanderung anzubieten. Hätte ich mir ja eigentlich denken können, dass das Wetter letztendlich doch noch gut wurde, aber so kamen wir zu einer Wanderung, die es in sich hatte.

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Start war am Viadukt der Nerobergbahn in Wiesbaden. Mit genau dieser Bahn fuhren wir dann auch direkt nach oben und genossen die Sicht über Wiesbaden. Um 11:30 Uhr ging es dann endlich los, aber nicht, ohne noch einen Abstecher zur Griechischen Kapelle zu machen.

Jetzt aber los…, schließlich waren wir spät dran. Mit mehr oder weniger Umwegen gelangten wir an den Rand von Wiesbaden - Rambach, wo sich der Kellerskopf mächtig vor uns erhob. Als ich der Gruppe erzählte, dass wir genau diesen Berg erklimmen mussten, wollte mir dies keiner so richtig glauben, aber jetzt ging es ja erst einmal in Richtung Kellerskopfstollen, wo wir eine kurze Rast machten, bevor wir mächtig nach oben krabbeln mussten.

Bild 3


Um kurz nach drei erreichten wir schließlich das Wirtshaus auf dem Kellerskopf. Normalerweise gibt es ja bei unseren Wanderungen keine Zwischeneinkehr, doch diesmal machten wir die Ausnahme, um den Wünschen aller nachzukommen.

Gegen viertel nach vier ging es weiter. Hinter uns lagen sieben Kilometer, vor uns noch gute 12 Kilometer, deren wir uns vor der Einkehr noch gar nicht so bewusst waren. Was soll es, da mussten wir durch! Vor allem sahen wir ja zunächst an der Wandertafel erst einmal nur 6 Kilometer.

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An der Platte dann beinahe der erste Ausfall. Ein Teilnehmer hatte starke Probleme mit dem Knie, wollte eigentlich mit dem Bus fahren. Doch dieser wäre erst in 1 ½ Stunden fahren, somit entschloss er sich, die Wanderung mit uns fortzusetzen. Inzwischen hatten wir auch die Tafel entdeckt, welche uns offenbarte, dass vor uns noch weitere 6 Kilometer lagen.

Den Gedanken einiger aus der Gruppe, dass wir doch besser eine Abkürzung entlang des Stromkabels nehmen sollten folgten wir nur kurz, bis wir wieder den ausgeschilderten Weg nahmen.

Um kurz nach halb sieben lagen ca. 19 km hinter uns und wir konnten absolut erschöpft die Wanderung in einem Wiesbadener Lokal ausklingen lassen.

Bilder: der kleine tiger

Bericht: Hotti