Wanderung rund um Bad Vilbel


4. Dezember 2005


Bei unserer Wanderung am 4. Dezember, der letzten im Jahr 2005 spielte der Wettergott wie schon so oft in diesem Jahr nicht wirklich mit. Schon die Wetterfrösche leisteten im Vorfeld ganze Arbeit und machten uns die Wanderung mit einer Grottenschlechten Vorhersage schon so was von mies, da konnte das Wetter ja eigentlich nur gut werden.

Aber... trotz der Aussicht anstelle von Feldberg oder Frankfurt nur Wolken zu sehen, folgten 16 Teilnehmer unserem Motto: "Wir haben Spaß auf allen Wegen, egal ob Sonne oder Regen".

Ein Teil der Gruppe traf sich in Bad Vilbel, gemäß des Tourennamens "Rund um Bad Vilbel", ein anderer Teil wählte die bequeme Anreise und nahm die S-Bahn. In Bad Vilbel stieg dann der restliche Teil der Gruppe zu, nach zwei Stationen hieß es dann, Streetmillboys aussteigen, jetzt geht es los!

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Bis dahin hatten wir sogar noch Glück mit dem Wetter, noch kein Regen. Unser Leiter führte uns auf direktem Wege an die Nidda, um dort zunächst einmal die Gruppe zu Begrüßen und einige Erläuterungen abzugeben. Dauerte nicht lang und los ging es. Immer an der Nidda entlang bis kurz vor Gronau, wo sich Nidda und Nidder vereinigen.

So schnell konnten wir gar nicht blicken, schon standen wir in Gronau. Ein kurzer Blick auf die Kirche und schon waren wir wieder aus dem Ort. Doch halt, nicht so rasch lieber Wanderleiter. Stand da nicht im Programm, dass in Gronau die erste Rast geplant ist. Was nun - was sollen wir tun. Wir entschieden uns für weiter laufen und fanden auch wenig später ein nettes Plätzchen. Trocken! Für die erste Rast hatten wir uns eine Brücke ausgesucht, wo wir im Rinnstein sitzen und in aller Ruhe die Vesper verzehren konnten.

Ich mag sie, die verregneten Wanderungen... Noch mehr mag ich sie im Winter, wenn man keine Chance auf einen gepflegten Rastplatz hat.

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Wie das bei Wanderungen mit solchem Wetter üblich ist, wurde die Rast recht schnell ungemütlich und weiter ging es durch Feld und Wald, bis wir irgendwann irgendwie an den Rand des Vilbeler Stadtwald gelangten, wo sich die zweite Rast in einer Pseudoschutzhütte anschloss. Auf einem Höhenweg ging es mit theoretischen Blick auf den Feldberg und Bad Vilbel weiter zurück in Richtung Bad Vilbel.

Jetzt ging es wieder ein Stück in den Wald hinein und bald wieder hinaus zum Stadtteil Heilsberg, den wir auf einem kurzen Stück bis zum Bebauungsrand durchwanderten, vorbei an den Sportplätzen mit anschließendem schönen Blick in die Niddaaue hinab zur Bahnlinie, der wir im Ort ein Stück entlang von Grünanlagen bis zu unserem Ausgangspunkt am Südbahnhof folgten.

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Da uns seit der zweiten Rast der Regen nicht mehr in Ruhe gelassen hatten freute sich jeder auf die Abschlusseinkehr, welche unser Tourenleiter im Bad Vilbeler Hendl-Haus organisiert hatte. Endlich ein Dach über dem Kopf, trocken, warm, kurz einfach gemütlich.

Der eine oder andere wird sich fragen, warum tut man sich das an, bei einem Wetter los wandern, wenn es so regnet. Ganz einfach, das zusammen sein mit den Leuten aus der Gruppe macht einfach Spaß und es kann ja nun mal leider nicht jeden Tag die Sonne scheinen. Hauptsache mal draußen, das tut gut.

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Fazit der Tour: Sie ist in die Kategorie unspektakulär einzustufen. Für die Winterzeit genau richtig, denn viele befestigte Wege, wo man sich nicht ganz so heftig einsaut und für das Wetter kann niemand etwas. Kaum Steigungen, wenn dann nur ganz leichte, ein netter Winterspaziergang, den man sich auch bei klirrender Kälte im Schnee vorstellen kann.

Vielen Dank für die Organisation und Durchführung dieser Tour, lieber Martin!

Bilder und Bericht: Hotti