Picknick in Erbenheim


8. August 2004


Eigentlich sollte unser Jahrespicknick ja beim Sportfest des FVV im Frankfurter Grüneburgpark statt finden. Der Termin stand auch schon lange fest. Ich hatte ihn zumindest in der Vorschau auf der Homepage gefunden.

Doch einige Wochen davor kam die Ernüchterung. Einer unserer Mitglieder, selber Mitglied im FVV berichtete mir, dass es in diesem Jahr kein Handtaschenwerfen geben sollte! Dafür sollte es ein Sommerfest geben, bei dem natürlich auch Gäste gerne gesehen würden. Also schmiss ich meine Planungen erst mal über den Haufen und machte eine Abfrage bei unseren Leuten. Ich stellte ein Picknick im Grüneburgpark oder ein Picknick woanders zur Auswahl. Die Entscheidung fiel sehr knapp aus, also entschied ich in meiner Funktion als "Clubmanager" demokratisch und sagte ein Picknick in Wiesbaden-Erbenheim an. Dies hatte auch den Vorteil, dass wir im Falle von schlechtem Wetter noch eine Ausweichmöglichkeit hatten. In meiner nächsten Abfrage ging es dann darum, ob jeder für sich etwas mitbringen sollte, oder ob wir alles zusammen würfeln würden. Hier entschied sich die Mehrheit für zusammen würfeln. Und jetzt wurde es kompliziert einfach. Wer bringt was mit?



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Die meisten entschieden sich dafür, einen Kuchen mitzubringen, doch auch Salate fehlten nicht. Aber da habe ich dem eigentlichen Event etwas vorgegriffen. Deshalb jetzt endlich zu unserem großen Tag.

Wir trafen uns am besagten Sonntag am Ortsrand von Wiesbaden-Erbenheim. Die 16 Leute warteten schon, als mein Mann und ich eintrafen. Mit Kühlboxen bewaffnet standen sie in brütender Hitze am Straßenrand. Morgens hatten wir noch besprochen, wo unser Weg zum Picknickplatz lang führen sollte, deshalb hatte ich das Auto an einer ganz anderen Ecke abgestellt. Kaum am Treffpunkt eingetroffen die Ernüchterung. Der Weg sollte nun doch wo anders lang führen. Also noch mal zurück zum Auto und dies holen, denn schließlich wollten wir unsere Sachen ja auch nicht so weit schleppen. Nachdem ich das Auto geholt und ausgeladen hatte, konnte es endlich los gehen. Unser Weg führte uns auf schmalen Pfade vorbei zu einer großen Wiese, wo wir uns nieder ließen. Aufgrund der Hitze und des fast schon zu wenigen Schattens zog sich unsere Gruppe nun doch recht weit auseinander. Jetzt gab es auch Kaffee (wer sich welchen mitgebracht hatte) und Kuchen. Dazu gab es eine kleine Lesung von unserem Oldie Jürgen, der seine Gedichte zum besten gab.


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Jeder konnte so viel Kuchen essen wie er wollte, denn davon gab es reichlich. Einige packten nun auch ihre Salate aus. Allerdings hatten wir versäumt, all die schönen und vor allem leckeren Sachen an eine zentrale Stelle zu stellen. Vielleicht wäre dann nicht so viel übrig geblieben!

Und so neigte sich allmählich unser jährliches Picknick dem Ende zu.



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Hinter mir liegt die Erkenntnis, im nächsten Jahr eventuell wieder an alte Traditionen anzuknüpfen und es so zu machen, wie wir es vor einigen Jahren schon einmal gemacht hatten. Erst eine Wanderung und anschließend das Picknick. Lasst Euch also überraschen, was ich mir im nächsten Jahr einfallen lasse.

Hotti

Bilder: Peter D.