It's raining, men.


4.April 2004


Ganz so war es nun doch nicht, aber mit viel Männer und Regen hatte es zu tun... Aber der Reihe nach: der CM (Club Manager) war am Donnerstag schon ganz aus dem Häuschen, denn es hatten sich bereits 33 Männer angemeldet. Rekord. Und es gab noch Nachmeldungen, so dass schliesslich 40 Wanderbegeisterte (in Worten: vierzig!!!) und zwei Hunde (Ihre Comtesse Peebles und Monty) sich in Neunkirchen/Odenwald trafen. Der CM wirkte irgendwie glücklich.



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Grosses Hallo und Austausch von Nachrichten, bis die Wanderleitung die Aufmerksamkeit erbat: kurze Ansprache über den Tagesablauf, der u.a. Besuch einer Burgruine, der Modauquelle und den "Niagarafällen" auf der 15 km lange Strecke vorsah. Und schon ging es los durch Tannen- und Laubwälder. Leider war der Himmel schon ziemlich bewölkt und bald setzte auch schon der Regen ein: Schauer laut Wettervorhersage, Dauerregen mit teilweise Windböen unsere Realität. Daran änderte sich auch nichts, als wir unsere Rasten an der Burgruine Rodenstein*** und an der Aussicht Kaiserturm***, der auf 605 Metern hohen Berg liegt, Rast machten. Die meisten waren dagegen (dem Regen) gewappnet und einige hatten sogar Regenschirme mit. Und das war auch gut so, konnte ich doch vom Weitblick Anderer Nutzen ziehen. Danke an dieser Stelle an Euch.


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Am Aussichtsturm durfte ich mich sogar unter dem roten Schirm unseres CM aufhalten und wir besprachen, ob es ein nicht allzu schweres Zelt (inkl. Festzeltgarnitur) zum Mitnehmen gäbe. Uns war kühl und da hat man schon mal solche Ideen. Der Wind hatte auch sein Gutes, denn als wir weiter gingen klarte etwas später der Himmel auf; zunächst nur kurz, so als Ankündigung, aber dann dauerhaft und die wärmenden Sonnenstrahlen wurden genossen.



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So ging es weiter, übrigens bergauf, bis wir an der Modauquelle, die von Moos bewachsenen Steinen umgeben war, Rast machten. Dort konnte man sehen, wie Tupperdose wiederholt den Hang runterrollt und Mann sie zurückwirft. Hier gab es auch die letzten Gummibärchen der Reiseleitung in Form von Männern: süß, schnell zu vernaschen und keine Nachwehen.



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Bald erreichten wir die Waldgrenze, die gelbe Kirche war zu sehen, einen letzten Anstieg galt es zu überwinden und man konnte sein Gepäck ins Auto verstauen, Schuhe wechseln. Einige wählten jetzt den Zeitpunkt, um schon nach Hause zu fahren, während die anderen im nahegelegenen Lokal die Tour bei Essen und Trinken ausklingen liessen. Eine wunderbare Wanderung, die uns geboten wurde. Nochmals Danke an die Organisatoren.

Bilder und Bericht: Rainer O.