Wanderung Nerotal- Platte retour


5. Oktober 2003


Da die ursprüngliche Wanderung nicht stattfand, griff unser CM in den Fundus schon einmal gewanderter Strecken und suchte sich die Wanderung zur Platte heraus, die wir im Winter 2001 gelaufen waren. Damals lag viel Schnee und wir waren ca. 30 Teilnehmer. Heute waren wir zwar "nur" neunzehn, darunter einige, für mich, neue Gesichter, die sich aufmachten zur Platte zu wandern. Wetter und Sonne waren vorhanden, aber würde das halten?

Sobald wir vollzählig waren, gings bergauf, hinweg über eine Kuppe und wieder herab? Aber danach konstant bergauf, kurzer Halt an einer Höhle, die von einem lokalen Räuber (aus vergangenen Zeiten) bewohnt gewesen sein soll. Nach einigen Gesprächen erreichten wir eine Hütte, die wir zur Pause nutzten. Wohlgelaunt wollten wir weitergehen und da kam schon ein Highlight unserer Wanderungen: es regnete. Und gar nicht mal schlecht. Man drängte sich in die Hütte. Bald darauf regnete es weniger und weiter ging es. Als Optimist hatte ich natürlich kein Schirm dabei und suchte gerne die Nähe eines schirmbewaffneten Realisten auf.




Auf der Platte angekommen, begab man sich zur angekündigten Fritten-Bude. Fritten gab's nicht, aber einiges anderes. Um uns herum viele Radfahrer in enganliegender Synthetik. Egal, wir sassen ja schon auf den Stühlen. Der "Abstieg" durch den noch grünen Wald stand an, und da erlebten wir im letzten Drittel der Wanderung ein weiteres Highlight: Ein Teil der Gruppe hatte eine Abzweigung verpasst. Waren sie so vertieft, oder wurden sie wirklich von einer Pilzverkäuferin derart abgelenkt?






In der Nähe von "Unter den Eichen" fällten wir eine Entscheidung über die Abschlußeinkehr, die wir in einem Tennisheim durchführten. Mein Tip: Penne arrabiata (scharf). Dies wurde mir auch von einem Mitwanderer bestätigt, den ich dazu überredete... Dazu nettes Geplauder rundum und ich gewann den Eindruck allseitiger Zufriedenheit.

Rainer O.

Bilder von Rainer O. und Hotti