Hühnerkirche


23. Februar 2003


Diesmal war der Ausgangspunkt unserer Wanderung die Hühnerkirche an der Hühnerstraße (B417) zwischen Wiesbaden und Limburg. Die Namensgebung hat nichts mit dem gleichnamigen Federvieh zu tun, sondern leitet sich ab von den zahlreichen Hünengräbern, die man dort gefunden hat.


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Bei Sonnenschein und angenehmer Wandertemperatur trafen sich 19 Leute um mal wieder eine schöne Strecke abzuwandern. Von der Hühnerkirche aus ging es zunächst hinab in den Hühnergrund. Von dort sind wir nun dem Bachlauf des Hühnerbaches bis zu dessen Quellgebiet gefolgt. Hier ging es allmählich aber stetig bergauf, vorbei an Kesselbach in das Kesselbachtal, welchem wir bis zur "Saubrücke" zwischen Wörsdorf und Wallbach folgten. Von hier (239 Höhenmeter) nun bergauf über die Langhecke (381 Höhenmeter) zurück zur Hühnerkirche.

An dieser Stelle Entschuldigung dafür, dass ich diesmal bei der Berichterstattung einfach mal die Ankündigung zum Bericht umgewandelt habe.

Doch auch neues möchte ich Euch nicht vorenthalten. Bei dieser Tour haben wir es geschafft, eine Stunde zu früh am Ausgangspunkt zurück zu sein. Zu früh für was? Für die Abschlusseinkehr, denn unsere Tische waren noch nicht frei, so dass wir erst noch einmal hinaus auf den Parkplatz gingen und dort darüber nachdachten, ob wir denn noch einen Spaziergang zum nächsten Ort machen sollten, oder lieber doch nicht. Diese Entscheidung wurde uns leicht gemacht, denn wir wurden wieder ins Lokal gerufen, denn durch zusammen rutschen war nun doch noch Platz für uns.


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Anstelle des ursprünglich geplanten Abendessens wurde es zwar nur ein Abschlusskaffee, aber dieser war nicht weniger schlecht und hatte auch noch einen Spaßeffekt. Wer bei Muttern zum Kaffee trinken eingeladen ist, der kennt bestimmt die Kannen des Services. Genau solche großen Kannen sind dort im Lokal zu finden. Problematisch wird es zwar bei der Abrechnung, und die Bedienung bringt man schier zur Verzweiflung, wenn anstelle von zwei Gästen sich drei an der Kanne bedienen, anstelle der geplanten acht nun neun Tassen heraus kommen, der eine einzeln zahlt, der nächste für den Partner mit, der allerdings nur eine Tasse getrunken hat. Also recht kompliziert. Ob denn nun jeder richtig bezahlt hat, dieses Rätsel werden wir wohl in diesem Leben nicht mehr lösen können. Aber unseren Spaß hatten wir.


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Fazit der Tour: Eine schöne Ecke, die ich persönlich noch nicht gekannt habe, obwohl ich in der Gegend wohne. Am Wandertempo werden wir nun doch etwas arbeiten, damit man auch was von den Hünengräbern sieht, die in der Ankündigung gestanden haben, dann aber aufgrund des schnellen Schrittes irgendwie im Grabe versunken sind. Dieser Punkt hat aber nichts mit der gelungenen Planung und Durchführung der Tour zu tun, sondern ist einfach mal bei der nächsten Tour auszuprobieren. Immer mal wieder stehen bleiben, die hinteren aufrücken lassen und auch mal anstelle des Waldbodens wegen der Stolperfallen die Umgebung zu genießen. Übrigens bin ich darauf nicht alleine gekommen. Habe ja schon immer mal wegen dieses Themas meine Hiebe bekommen, aber diesmal ist mir dies selbst so richtig bewusst geworden.

Hotti

Bilder von Ulli