Spaziergang, Weihnachtsmarkt und Abschlusseinkehr in einer typisch Sachsenhäuser Apfelweinwirtschaft


7. Dezember 2003


Nach dem Brunch am 16.11.2003 war diese Veranstaltung die zweite, die aus der Reihe der normalen Wanderungen fiel.

Diesmal war der Treffpunkt zum Glockenschlag 12 Uhr am Bahnhof Frankfurt-Niederrad, wo sich 11 Wanderwütige Teilnehmer eingefunden hatten. Unser Weg führte uns nach kurzer Wartezeit auf 2 Teilnehmer zunächst einmal einen Pfad direkt an den Schienen entlang hinein in den Frankfurter Stadtwald. Wie es sich gehört setzten wir den Weg mit einigen Schleifchen fort und gelangten so zur "Frankfurter Schlucht". Zugegeben, der Begriff Schlucht war vielleicht etwas hochgegriffen, aber doch einzigartig im Frankfurter Stadtwald.



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Vorbei an den Schwanheimer Wiesen gelangten wir dann nach Schwanheim, wo wir die Straßenbahn bestiegen, die uns direkt zum Römer brachte, wo wir den Frankfurter Weihnachtsmarkt besuchten. Die freundliche Dame in der Lautsprecherdurchsage wies die Fahrgäste sogar zwei mal darauf hin. "Nächster Halt: Römer, Besucher des Frankfurter Weihnachtsmarktes bitte hier aussteigen" und doch hat es ein Wanderfreund nicht so richtig mitbekommen....


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Auf dem Weihnachtsmarkt hatten wir dann etwa 2 Stunden Zeit die wir nutzten um zu allererst einmal die üblichen Kartoffelpuffer zu futtern und auch der Glühwein durfte nicht fehlen. Um uns aufzuwärmen nutzten wir den Weihnachtsmarkt im Römer. Weniger interessant, dafür umso wärmer.

Um kurz vor fünf war dann das dritte Paket dieser Tour angesagt. Hierfür tauschten wir erst mal vier Teilnehmer aus und los ging es über den Eisernen Steg hinüber nach Sachsenhausen, wo wir im Eichkatzerl einen Tisch reserviert hatten. Dummerweise blieb dort die Küche kalt. Stromausfall. Die meisten wollten warm Essen, also blieb uns nur ein Lokalwechsel. Ein paar Meter weiter fanden wir schließlich auch ein entsprechendes Lokal, dass uns aufnehmen konnte.



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Hier hatten wir keine Kosten und Mühen gescheut und einen Alleinunterhalter engagiert, der mit seinem Akkordeon für Stimmung sorgte. Na ja, als er dann aus seiner Kommode mit Rosamunde quetschte, war dann doch klar, dass er nicht für uns spielte. Seine Ständchen galten wohl eher einer amerikanischen Reisegruppe, die einen Tisch neben uns Platz gefunden hatte. Umringt von neugierigen Blicken der anderen Gäste genossen wir unseren warmen Äbbelwoi und unsere doch wohlschmeckenden Gerichte.



Und damit ging dann auch eine, wieder mal sehr schöne, Veranstaltung der Streetmillbube zu Ende.

Fazit der Tour: Zugegeben, der Frankfurter Stadtwald ist aufgrund seiner Wegeführung eher etwas für kleine Spaziergänge zu zweit, aber warum auch nicht mal in der Gruppe. Und in Kombination mit dem Weihnachtsmarkt und der Einkehr in einem typischen Lokal war das ganze meiner Meinung nach eine gelungene Veranstaltung.

Hotti

Bilder von Peter F.