Wanderung in eisiger Kälte


12. Januar 2003


Am Sonntag, 12.01.2003 hatten wir mal wieder eine Tour im Programm, wo es galt, sich warm anzuziehen. Und das war auch gut so, denn ein paar Grad wärmer und wir hätten eine Schlammschlacht ersten Grades erlebt.

Rainer O. hatte sich eine Wanderung der besonderen Art ausgedacht. Warum der besonderen Art? Ganz einfach! 18 Kilometer und das Ziel ständig in den Augen und ganz selten mal im Rücken, was die Tour zu einem besonderen Erlebnis gemacht hat.

Die Wanderung führte uns von Essenheim aus nach Essenheim. Welches Ziel wir hatten, nun dies lässt sich schwer sagen, denn das Ziel war eigentlich nur das Lokal.

Teilweise glich die Wegführung einem Strickmuster. Hatte Rainer vielleicht beim Vorbereiten die Karte mit dem Schnittmuster für ein neues Kleidchen verwechselt? Drei mal rechts herum, einmal links, zweimal rechts, dreimal links. Und dann zwei fallen lassen. Irgendwann hatte unser Leiter es geschafft und ohne seine Hilfe wären wir aufgeschmissen, denn die Orientierung war gleich null. Da stand ein Berg im Weg und kein Auto mehr in Sicht.

Zu bemerken wäre auch der Verlust an Personen, den wir bei dieser Tour verzeichnen konnten. Gestartet waren wir mit 17, letztendlich angekommen sind wir mit 13. Vier freiwillige Aussteiger waren auf der Strecke geblieben. Mal drückte der Schuh, mal störte die Kälte.

Die Abschlusseinkehr führte uns dann nach Essenheim, direkt am Parkplatz unserer Autos. In der Schänke der Reithalle fanden wir alle ausreichend Platz und konnten so unsere Tour in aller Ruhe ausklingen lassen.

Fazit der Tour: Eine Wanderung nur durch Feld. Bestens geeignet für das Wetter, dass wir hatten. Ein paar Grad wärmer und die Wege wären wegen des Regens der vergangenen Tage total aufgeweicht. Viele Grad wärmer, dann hätten wir die Tour in Badehose laufen müssen. Kein Baum, wie es im Feld nun mal so ist. Insgesamt haben wir 18 Kilometer im Kreis zurück gelegt und waren etwa sechs Stunden an der frischen Luft.

Hotti