Wanderung im Schnee


2. Februar 2003


Und wieder einmal machte uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung. Diesmal war eine 20 km Tour geplant, doch Schneefall in der Nacht von Samstag auf Sonntag machte uns einen Strich durch die Rechnung. Schade eigentlich, denn es hätte eine recht schöne Tour werden können.

Dies soll jetzt nicht bedeuten, dass unsere Wanderung nicht schön war, aber stark verkürzt und diesmal ohne Abschlusseinkehr.

Angemeldet waren zehn, zu sechst sind wir dann los. Eine Wanderung im besonders kleinen Rahmen also. Als ich die Tour geplant hatte, da hatte ich viele Abkürzungsmöglichkeiten eingerechnet. Treffpunkt war an der Wiesbadener Polizeischule, für mich mal ein Heimspiel. Von dort aus ging es zunächst in Richtung Chausseehaus und dann weiter zur Fasanerie hinauf zum Schläferskopf. Die Sicht dort oben konnten wir nicht genießen, denn es war recht neblig. Die erste Rast konnten wir in einer Hütte direkt an einer Kneippanlage einlegen. Aufgrund der Jahreszeit und der Witterung ließ sich keiner der Teilnehmer dazu überreden, eine kurze Kneipptour einzulegen, also gingen wir nach dem Verzehr von Brot und warmen Getränken weiter und erreichten wieder das Chausseehaus.

Hier beschlossen wir, die Tour zu verkürzen und nahmen den schnellsten Weg durch das Weilburger Tal wieder zurück zur Polizeischule, die wir schließlich kurz nach halb drei erreichten, wo wir uns auch schon wieder trennten.

Fazit der Tour: Kurz, aber wenigstens mal draußen gewesen und den Schnee genossen. Bleibt zu hoffen, dass sich die Schlechtwetterphase nicht durch das restliche Jahr fortsetzen wird. Schade, dass es in den letzten Jahren immer häufiger vorkommt, dass Wanderungen aufgrund der Wetterverhältnisse zu einem Problem werden.

Hotti