Rund um den Regen


12.5.2002



Bei unserer Wanderung am 12.05. hatten wir diesmal Wettermäßig wahnsinniges Glück gehabt. Doch mal ganz vorne angefangen. Treffpunkt zu dieser Wanderung war um 11 Uhr an der Kirche in Schwabenheim. Da alle angemeldeten Teilnehmer bereits vor elf da waren konnten wir auch direkt nach dem Glockenschlag des Kirchturms mit 18 Teilnehmern los ziehen.

Zunächst einmal führte uns der Weg durch Schwabenheim durch bis zum Ortsrand und dann ins Feld. Kaum am Feld angekommen kündigte der Rufton von Hottis Handy einen Anruf an. Der Anruf ließ die ganze Gruppe nach zehn Minuten marschieren nun zehn Minuten warten, denn zwei weitere Teilnehmer, die etwas verspätet waren und sich sehr kurzfristig zu dieser Wanderung entschlossen hatten, standen am Parkplatz an der Kirche und wollten wissen, wo wir denn seien. Trotz sehr Abenteuerlicher Beschreibung fanden die beiden uns doch noch, so dass wir unsere Wanderung nun fortsetzen konnten.


Gleich sind wir oben...



Die Wanderung verlief meist über Feldwege und durch Weinberge. Nach einiger Zeit erreichten wir einen Höhepunkt der Wanderung, den Bismarckturm, den einige aus der Gruppe auch bestiegen. Oben angekommen musste man durch ein Gitter krabbeln, was wir etwas ungewöhnlich fanden, denn eigentlich robbt man ja nicht zur Besichtigung eines Turmes durch ein Gitter. Von dort oben hatte man einen herrlichen Ausblick bis nach Bingen, in den Rheingau und auch die Pfalz hätte man sicherlich gut erkennen können, wenn es nicht ein wenig bedeckt gewesen wäre.

In den Feldern



Auf dem Weg nach unten löste sich dann auch das Rätsel des Gitters. Leider erst, nachdem wir wieder durch das Loch gekrabbelt waren. Andreas wollte gerade einen Herrn darauf hinweisen, wie man auf die Aussichtsplattform des Turmes gelangt, doch das wusste der gute Mann sehr viel besser, denn er öffnete einfach die seitliche Gittertür und schon war die Fortsetzung des Weges nach oben kein Problem mehr. Na ja, so hatten wir wenigstens unseren Sport. Weiter ging es wieder durch Feld und Weinberge.

Erst mal was trinken



Es schloss sich noch eine wunderschöne Rast auf einer Wiese an, wo wir unseren Spaß hatten, wie zwei aus der Gruppe mit Tippy und Sox Frisbee spielten. Nun zum Wetter. In Wiesbaden und Frankfurt goss es wie aus Eimern, wir liefen in der Sonne, die so heftig war, dass sich jeder von uns einen Sonnenbrand holte. Anstrengend war das letzte Stück der Wanderung, was wohl daran lag, das wir diesmal größtenteils über Asphalt liefen.

Da fliegt doch was...

Nach zweiundzwanzig Kilometer beendeten wir die Wanderung mit einer gemütlichen Abschlusseinkehr in Schwabenheim, bevor wir gegen halb acht den Heimweg anbrachen. Und jetzt regnete es auch. Fazit der Wanderung: Landschaftlich sehr abwechslungsreich. Ein bisschen Wald hatten wir auch mit dabei gehabt. Allerdings wie schon geschrieben viele Wege mit Asphalt, was aufgrund der Witterung der vergangenen Tage gut war, denn sonst hätten wir sicherlich eine Schlammschlacht vollbracht.

Hotti

Bilder von Ulli