Von Frauenstein nach Schlangenbad und zurück


31.März 2002



Diesmal hatte der Wetterbericht gehalten, was uns schon seit Tagen versprochen wurde. Sonne und warme Temperaturen. Grund genug für 10 Streetmillboys, die Chance zu nutzen und sich das Sonnenstudio zu sparen.

Los ging es um kurz nach 11 Uhr am Nürnberger Hof in Wiesbaden Frauenstein. Es waren trotz der Umstellung der Sommerzeit auch alle pünktlich. Die ersten Meter führten uns erst mal hinunter nach Frauenstein, wo wir den letzten Wanderer, der mit dem Bus angereist war, an der Endhaltestelle abholten.

Klar, wo es bergab geht, da kann der Anstieg nicht weit sein und so auch bei dieser Wanderung, ein Stück an der Straße entlang und schon ging es wieder hinauf. Das Angebot auf eine erste Rast wurde von den Boys verschmäht und weiter ging es vorbei an Pferden und kurze Zeit später zu Ostern passend an Lämmern. Wobei es sich einige nicht nehmen lassen wollten, beim Anblick der süßen kleinen Lämmlein an Lammbraten zu denken. So was gemeines. Dafür sind wir dann aber auch gleich weiter gelaufen.


Der graue Stein, der eigentlich mehr grün ist...



Nach einer klitzekleinen alpinen Einlage, wirklich nur ganz kurz, schafften wir es zum grauen Stein, wo uns ein paar Stämme zur ersten Rast einluden. Wegen des für Ostersonntag besonders schönen Wetters fiel diese Rast auch entsprechend lang aus, aber wie alles im Leben, ist auch das irgendwann zu Ende und der Weg führte uns nun nach Georgenborn und von dort ohne großen Aufenthalt zur Weltkurstadt Schlangenbad.

Rast am Wegrand



Einer intensiven Ortsbesichtigung von zirka 10 Minuten folgte der Weg direkt zum Kaffeehaus, wo wir doch nur zu gern einkehrten. Erst mal die Tische zusammen gerückt, und schon konnte die Frau Oberin bei uns vorsprechen. Rasch waren die Getränke bestellt und nun durften wir die Kuchentheke stürmen. Für diese Rast konnten wir uns eine knappe Stunde Zeit lassen, bevor wir uns seelisch auf die Erklimmung des nächsten Berges vorbereiteten. Die nächste versprochene Pause am Wassertretbecken musste mangels Wasser leider entfallen. Na ja, wenigstens blieben wir einen Moment stehen und schauten ins Becken hinein. Mit etwas Phantasie konnte man sich die erfrischende Belebung vorstellen.

Was gibts da bloß zu sehen?



Es ist Frühling... ;-)



So ging es denn doch schneller als geplant den Berg nach Georgenborn hinauf, dann immer brav an der Hauptstraße entlang durch den Ort durch, bevor wir kurz hinter dem Friedhof endlich wieder den friedlichen Wald erreichten.
Erstaunlicherweise waren trotz des sehr guten Wetters diesmal gar nicht so viele Fahrradfahrer unterwegs. Okay, das eine und andere mal mussten wir schon mal ein verschrecktes "Huch" ausjauchzen und zur Seite springen.
Vor dem Chausseehaus bogen wir dann auf einen breiten Wander-/ Fahrweg ab und machten uns auf den Weg Richtung Frauenstein zurück. Doch halt, da lud uns doch noch eine wunderschöne Wiese zu einer letzten Rast an diesem Tage ein, die wir sehr genossen.

Die Wiese war sooooooo breit...

Das letzte Stück nach Frauenstein liefen wir nach dieser letzten Rast dann auf dem linken Fuß ab und waren nach einer Besichtigung des Goethesteins noch um ein Kulturevent bei dieser Wanderung reicher. Die Abschlussrast fand wie bei Frauenstein-Wanderungen fast schon Tradition im Nürnberger Hof statt, bevor wir uns so kurz nach sieben schließlich trennten. Wie üblich auch hier ein Fazit der Tour: Ganz nette Strecke, eigentlich nichts besonderes, da ziemlich häufig an der Straße und im Ort, dadurch auch recht laut. Trotzdem von der Landschaft her schon abwechslungsreich.

Hotti

Bilder von Ulli