Wanderung im Mühlenbachtal


23. Juni 2002



Knut war nicht mit Andreas auf dem Hessentag, dafür war Knut aber mit uns Wandern. Und das am Sonntag, 23. Juni 2002 bei laulüftigem Wetter mit Sonne und Wolken aber ohne Regen.

Geplant, organisiert und vorgelaufen wurde das ganze von unserem Doktor Norbert, der uns an oben genannten Tage unter Einbau einer kleinen Schikane in der Anfahrtsbeschreibung nach Miehlen orderte. Wer die Beschreibung nicht ganz so genau gelesen hatte, der fuhr richtig, diejenigen, die da genau waren, die mussten denken, denn ein zweites Schild Richtung Nastätten gab es in Holzhausen nicht. Man musste einfach Richtung Buch fahren und schon war man richtig, doch darauf muss man erst mal kommen. Ist letztendlich auch jeder, denn die meisten haben nicht so genau gelesen.


Zwei Bilder in einem



Treffpunkt war um 13 Uhr in der Nähe des Miehlener Sportplatzes, wo sich denn auch rechtzeitig 15 Wanderwütige eingefunden hatten. Da diesmal durch Abwesenheit des Clubmanagers in der Anmeldephase ein gewisses Chaos darin herrschte, wer denn jetzt kommt, wer nicht, wer kommen wollte und dann noch abgesagt hatte, verschob sich der Abmarsch um eine viertel Stunde und das war auch gut so. Nein, nicht weil noch jemand angefahren kam, der Zeit wegen.

Wie es sich für eine ordentliche Streetmillboys-Wanderung gehörte, ging das erste Stück freilich wieder nach oben. Diesmal mal wieder unter der Tempoleitung von Hotti, was dazu führte, dass das Tempo Bergan natürlich wieder wie gewohnt zu schnell war. Der Blick auf einen See entschädigte, das Schild nicht betreten nicht zu entschuldigen.

Unscharfer Clubmanager...



Der Weg führte uns nun weiter auf einem Pfad am See vorbei. Nach einiger Zeit gelangten wir nun in Richtung des Limes-Wanderweges, wo wir eine weitere Verschnaufpause und Getränkestopp einlegten, bevor es weiter ging.

Wir erreichten nun Hunzel, wo an einem Feuchtbiotop die nächste längere Rast angesagt war. Hier erhielten wir von unserem Professor Jürgen die bei Wanderungen übliche Lesung. Derzeit noch etwas gewöhnungsbedürftig ist, dass Toni bei den Lesungen weder jault noch bellt. Da muss Jürgen noch fleißig mit ihm üben.

Nach dieser Rast führte der Weg weiter nach Berg, was, wie der Name schon sagt, mit einem Anstieg verbunden war. Berg durchliefen wir und gingen ins Tal, dass wir durch einen kleinen Wald erreichten, welcher wieder ins Feld führte, dass uns nach Marienfels brachte. Dort war eine Kirchbesichtigung angesagt, was einige für Beichte und Gebet nutzten. Andere sorgten derweil für Aufsehen im Ort und ließen sich direkt an der Hauptstraße nieder. Nach etwa zwanzigminütigem Aufenthalt sollten wir auch schon die letzten Kilometer in Angriff nehmen, die zum Ausgangsort Miehlen führten.

Leicht schräg



Die Steigung nach Berg zieht sich...



Dort trafen wir so gegen 17:30 Uhr ein. Mit viel Zeit lassen fuhren wir im Konvoi 300 Meter zum nächsten Parkplatz, wo uns in nächster Nähe schon das Lokal zur Abschlusseinkehr anlächelte. Gutes Essen, guter Service, hier stimmte mal wieder alles.

Jetzt nur nicht umfallen...

Fazit dieser Wanderung: Nette Halbtagestour ohne große Anstrengungen zu bewältigen. Insgesamt etwa 15 Kilometer, welche man in schneller Zeit schaffen kann, da die Steigungen nicht sehr heftig und auch nicht sehr häufig sind. Hunde können an einem Elektrozaun lernen, dass sich der Besuch von Wollschweinen nicht immer auszahlt, gell Toni.

Die Wege sind zum größten Teil asphaltiert und führen zum überwiegenden Teil über offenes Feld. Häufig führt diese Wanderung an Straßen entlang, was aber nicht so dramatisch ist, denn diese sind nicht stark befahren. Ein kurzes Stück führt durch einen Wald.

Die Wegführung ist relativ einfach, man muss nicht oft nachdenken, wie es nun weiter geht, wenn man erst mal auf dem richtigen Pfad ist, dann läuft es sich wie von ganz allein.

Hotti

Bilder von Ulli