Die Neujahrswanderung

1.Januar 2001

Wau wau liebe Freunde und Streichler. Meine Herrchen sind soo faul und haben keine Lust einen Text zu schreiben und da dachte ich mir so, wenn ich denn schon morgens im Büro meine Memoiren verfasse, da kann ich wohl noch einen Wanderbericht von dem Wandern am 1.1.01 einschieben.

Nun, gegen alle Erwartungen trafen sich 16 wohlgelaunte Herrchen und ein nicht so wohlgelaunter STREETMILLBOY bei einem Wetter, wo ich normalerweise nicht mal eine einzige Pfote vor die Stubentür setzen würde zu unserer 7- Brücken- Wanderung, die ich nun schon zum dritten Mal trippeln musste. Ganz hübsch langweilig, ich kenne da schon bald jeden Baum.

Aber diesmal waren ganz viele Rüden dabei, die konnte ich verrückt machen. Und die Arabella, die hat mir beim verrückt machen geholfen.

Ach ja, Arabella, sie ist neu in der Gruppe und kommt mit Harry. Ist ganz nett und sieht mir auch ähnlich. Wenn sie keine Lust mehr hat zu laufen, da macht sie Männchen und Pappa Harry hält ihr seine Tüte hin und husch ist sie schon eingekuschelt. Ach, wär ich doch auch so klein, meine Papas könnten mich immer tragen (seuffzzz).

Uihh, da hatte ich gleich am Anfang ein tolles Erlebnis. Stellt euch mal vor, da finde ich doch direkt einen von meiner Rasse, war aber leider ein bisschen alt. Insgeheim freut mich ja, dass der Flix ganz schön eifersüchtig war. Na ja, dafür lasse ich ihn das nächste mal schnuppern. Der Rüde Flix bekommt übrigens direkt mal für sein Bemühen, mit einer defekten Pfote im fachgerechten Verband, hierbei will ich natürlich die falsche Farbe rügen, er müsste traditionell Regenbogenfarbe tragen, ein Lob ausgesprochen.

Auch das kleine Nesthäkchen Undine Arabella schaute ab und zu aus der Tüte hervor und erfreute den Rest der Meute. Mittlerweile müssen wir aufpassen, dass nicht die Zahl der Hunde die der Mitläufer übersteigt und wir uns umbenennen müssen auf STREETMILLDOGS.

Und ansonsten war der Spaziergang auch ganz schön aufregend. Archibald wollte auf der Brücke so gerne die Züge fangen und Onkel Christian schimpfte ihn dafür, aber nicht so schlimm. Arabella wollte Drachen steigen lassen, doch Harry war leider zu schwer. Demnächst sollte er doch mal lieber mit seinem Frauchen zusammen laufen, dass sie beide schlank bleiben.

Nach zwei Stunden beendeten wir unseren Spaziergang und Christian stellte im Lokal fest, das wir nur exzentrische Hunde dabei haben. Der eine bellt beim Zahlen, der andere versteckt sich in der Tüte, der dritte braucht ein Sofa, weil zu vornehm für den Boden, und dem vierten muss man ständig mit dem Tierheim drohen, dass er nicht den Tisch plündert. Alles in allem sind wir doch wohl eine recht besondere Gruppe. Mit einem recht netten Wau wau verabschiede ich mich, eure Pebbeline.

(Sparkling Eyes von Glanmorgan)