Wandern im Quadrat an der Grube Messel

11. Februar 2001

Am Sonntag trafen sich 25 Boys bei bestem Wetter und kräftigster Gesundheit um 10 Uhr am Hauptbahnhof Messel.

Zunächst einmal stand ein Gang in den Ort auf dem Plakat um das Fossilienmuseum anzuschauen. Bei freiem Eintritt und großem Interesse verbrachten wir etwa eine halbe Stunde dort, bevor es weiter ging. Wahrscheinlich waren wir noch die ganze Woche Ortsgespräch, denn so viele Leute auf einmal werden sicherlich nicht gerade sehr häufig ins Museum kommen.

Vom Museum aus ging es dann noch weiter durch die Stadt und an der Straße entlang, bis wir schließlich in einen Feldweg einbogen.

Irgendwie gelangten wir dann auch noch in den Wald und von nun an ging es einfache Wege. Unsere Strecke führte uns immer gerade aus, ab und an ein Richtungswechsel und dann weiter gerade aus. Dies ist ein Grund, warum ich diese Wanderung als nicht gerade abwechslungsreich bezeichnen würde, ohne nun jemanden verletzen zu wollen.

Am eigentlichen Ziel, der Grube Messel, verwöhnte uns Rudolf mit einigen Erläuterungen zur Grube und deren Vergangenheit.

An der Grube hatten wir auch festgestellt, dass wir sehr viel zu früh waren. Deshalb versuchte Norbert auch, unsere Abschlussrast nach vorne zu verlegen, was jedoch nicht gelang, denn das Wirtshaus hatte noch eine Gesellschaft zu bedienen und somit noch keine Zeit für uns. Aus diesem Grund trafen wir die Entscheidung, in einem Restaurant in der Nähe der Grube einzukehren und einen Kaffee zu nehmen.

Nach etwa 1 1/2 Stunden zogen wir dann weiter. Diesmal war der Weg sogar wunderschön, denn wir hatten unseren satzungsgemäßen Matschweg. Ob wir auf dem richtigen Weg waren, kann im Nachhinein niemand beurteilen, zumindest sind wir wieder am Bahnhof heraus gekommen.

Von dort aus fuhren wir mit den Autos etwa 10 Minuten bis zur Thomashütte, wo Norbert die Abschlusseinkehr geplant hatte. Die Thomashütte ist ein sehr großes Ausflugslokal mit viel Platz und gutem Essen, also sehr zu empfehlen.

Fazit der Wanderung: Sicherlich hatten wir schon schönere Wanderungen, aber wir hatten auch schon schlimmere. Daraus lernt man eben, dass nicht alles, was in der Zeitung steht, auch wunderschön sein muss. Dafür waren wir aber alle in einer sehr netten Gruppe bei sehr schönem Wetter unterwegs und schon deshalb hat sich dieser Sonntag gelohnt.

Außerdem ist dieser Bericht die Meinung und die Sicht eines einzelnen. Andere werden sicherlich anders darüber denken.

In diesem Sinne...

Hotti