Wanderung rund um Frauenstein

29. Juli 2001

Am Sonntag, 29.07.2001 trafen sich trotz Hitze, trotz der Sommerschwüle einen Abend vorher, trotz des Handtaschenwerfens im Frankfurter Ostpark neun Wanderlustige zu einer Wanderung, welche unter der Leitung von den Doppel- Ralfs stand.

Pünktlich um kurz vor elf setzten wir uns am Nürnberger Hof in Wiesbaden Frauenstein in Bewegung und folgten zunächst einmal der Beschilderung Richtung Brunch. Noch schnell ein Blick auf den Goethestein, eine Erklärung von Ralf, ein kurzer Blick in Richtung Rheintal und schon ging es weiter. Brunch ade!

Ab in die Wingerte hinab nach Frauenstein. Durch den Ort durch und wie sollte es bei den Streetmillboys anders sein, auf der anderen Seite des Ortes wieder nach oben. Oben angekommen ging es wieder herunter. Um in den Wald zu gelangen ging es dann schließlich nach...!

Stunden und Kilometer später, um es genauer zu sagen nach zwei Stunden und sechs Kilometern dann endlich die erste Rast. Hierzu muss unbedingt erwähnt werden, dass es für uns eher ungewöhnlich ist, so lange am Stück zu Wandern. Aber nicht, dass uns jetzt einer für Faulenzer hält.

Da die Hütte, die bei der Vorwanderung der beiden Organisatoren noch stand, entweder dem Wildfraß zum Opfer gefallen, oder was weitaus wahrscheinlicher war, an einem anderen Weg stand, mussten wir mit ein paar Baumstämmen vorlieb nehmen. Na ja, eigentlich war es ja ganz gemütlich. Und gewohnt sind wir es ja auch.

Nach erfolgreicher Rast ging es nun wieder hinunter und Richtung Grauer Stein. Steine liegen meist oben, und wenn sie grau sind, dann sowieso, deshalb mussten wir wieder nach....!

Da die beiden Organisatoren durch das nicht finden der Hütte eine kleine Verkürzung eingebaut hatten, konnte der Clubmanager seine Aufgabe voll ausspielen und eine Gruppentaktische Verwirrung einführen, in dem er sagte: "Hier kenn ich mich aus, da müssen wir rechts ab." Machten wir auch. Vielleicht wäre dann einmal links besser gewesen. So standen wir auf dem Parkplatz Monstranzenbaum, der entgegen des Grauen Steins steht. Kein Problem, da drehen wir einfach um und laufen ein paar Schritte zurück. Wie peinlich.

Vorbei an der Pebbels wohl bekannten Schutzhütte am grauen Stein (sie kann es gar nicht fassen, dass wir da einfach weiter laufen) gelangen wir nach etwa einer 1/4 Stunde an eine Wiese. Dort war die große Pause angesagt. Wir verweilten etwa eine Stunde dort, bevor wir den Endspurt antraten. Durch einen Seitenweg des Weilburger Tals ging es in Richtung Dotzheim. Kurz davor der übliche Anstieg. Hier stellte sich heraus, was für Taktiker Beamte doch sein können, denn Ralf sagte uns, dies sei der letzte Anstieg. Na ja, die nächsten waren dann vielleicht nicht mehr ganz so steil.

Irgendwie schafften wir es doch bis zurück zum Nürnberger Hof, wo wir sogar noch einen romantischen Platz draußen bekamen. Dort stieß auch noch Norbert dazu, der ziemlich direkt aus dem Urlaub kam.

Mit Mühe konnten wir Rick zurück halten, eine Dame am nächsten Tisch anzumotzen, nachdem sie sich ziemlich unfreundlich über Tippi und Sox ausgelassen hatte. Hätte sich ja auch woanders hinsetzen können, schließlich saßen wir schon länger da. Nur, weil Tippi sich freute, dabei wedelte und der Schrulle versehentlich auf den Schoss klopfte war dies kein Grund für die Frau, sich so aufzuregen.

Fazit: Eine sehr gelungene 19 km-Wanderung. Wege gut, leider haben die richtigen Matschwege gefehlt, aber fürs Verlaufen hat ja dann Hotti doch noch gesorgt. Die Sonne hätte gar nicht so viel mehr scheinen dürfen, denn die Wege führten oft durch freies Feld, was bei größerer Hitze sicher nicht so angenehm gewesen wäre.

Hotti